Geplanter Windpark bei Inneringen ist Geschichte

Lesedauer: 2 Min
Die gelben Flächenauf der Karte des nördlichen Kreisgebietes zeigen, wo Windkraft möglich wäre. (Foto: Ignaz Stösser)
Ignaz Stösser
Redakteur Alb/Lauchert

Wo ist im Laucherttal Windkraft möglich? Das war die Frage, die am Mittwoch im Mittelpunkt einer Bürgerversammlung stand, zu der der Verwaltungsverband der Gemeinden Gammertingen, Neufra, Hettingen und Veringenstadt eingeladen hatte. Der Verband hatte das Stuttgarter Ingenieurbüro Blaser beauftragt, sämtliche Flächen zu prüfen, die infrage kommen. Dabei wurden eine ganze Reihe von Kriterien zugrundegelegt, wie Windstärke, Windhäufigkeit, Siedlungsgebiete, Verkehrsadern, Natur- und Vogelschutz. Mit Spannung wurde auf die Bekanntgabe der Untersuchungsergebnisse gewartet. Größere Flächen gibt es demnach bei Freudenweiler, bei Neufra, bei Kettenacker, Inneringen und Veringenstadt. Die Überraschung des Abends war, dass es den bisherigen geplanten Windpark von Inneringen nicht mehr geben wird. Zum einen wurde bekannt, dass die Baugenehmigung der Firma Sowitec nach einer Verlängerung abgelaufen ist, zum anderen erstreckt sich die neue Konzentrationszone bei Inneringen nun nicht mehr nördlich, sondern östlich von Inneringen.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen