Gebäude sollen bis Ende des Jahres abgerissen sein

Lesedauer: 2 Min

Die Tage der alten Gebäude auf dem Reiser-Stoll-Areal in Gammertingen sind allmählich gezählt.
Die Tage der alten Gebäude auf dem Reiser-Stoll-Areal in Gammertingen sind allmählich gezählt. (Foto: Sebastian Korinth)

Die Firma Heinrich Teufel aus Straßberg wird bis Ende dieses Jahres die alten Gebäude auf dem Reiser-Stoll-Areal in Gammertingen abreißen. Den entsprechenden Auftrag erteilte der Gammertinger Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstagabend. Die Kosten fallen dabei deutlich geringer aus als gedacht.

Wie Bauingenieur Thomas Schatz vom Büro Berghof aus Eningen in der Sitzung berichtete, waren für die Abbrucharbeiten Angebote neun verschiedener Unternehmen eingegangen. Das günstigste reichte die Firma Teufel aus Straßberg ein. Mit gut 265 000 Euro lag sie deutlich unter den 400 000 Euro, die für den Abriss im Haushalt eingeplant sind. Das, so erklärte Thomas Schatz, liege an einem Nebenangebot, in dem das Unternehmen mehrere Positionen pauschal abrechne. „Die Firma ist mir bekannt“, sagte Schatz. „Mit ihr kann man gut zusammenarbeiten.“ Der Bund zahlt für den Abbruch einen pauschalen Zuschuss in Höhe von knapp 116 400 Euro.

Was mit dem Reiser-Stoll-Areal nach dem Abbruch der Gebäude passiert, ist noch nicht abschließend geklärt. Im vorderen Bereich könnten Parkplätze entstehen, der hintere ist für Wohnbebauung geeignet. Auch für einen möglichen Neubau des Gammertinger Pflegeheims ist das Areal noch im Gespräch.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen