Familienfest „Mariaberger Tag“ bleibt beliebtes Ausflugsziel

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Gabriele Loges

Erneut sind jede Menge Menschen nach Mariaberg gekommen, um das Familienfest „Mariaberger Tag“ mitzuerleben. Aber auch Mitarbeiter, Bewohner und Verwandte freuten sich über das bunte Treiben und fröhliche Miteinander. Neben Freizeitaktivitäten konnten sich die Besucher auch über das Konzept und die Möglichkeiten, die Mariaberg bietet, informieren. Die Vorstände Rüdiger Böhm und Michael Sachs mischten sich unter das Publikum und hatten immer Zeit für ein kurzes Gespräch in entspannter Atmosphäre.

Der Tag begann mit einem Gottesdienst im Festzelt. Dem Jahresmotto der Diakonie „Suche Frieden und jage ihm nach“ entsprechend, brachte Diakonin Renate Nottbrock die Politik in die Predigt. Auch die Schülerinnen der Sonderberufsfachschule beteiligten sich mit einem selbst geschriebenen und erarbeiteten Theaterstück zum Thema Mobbing. Die Jungen Bläser Schönaich und die Schulband der Georg-Haldenwang-Schule umrahmten die Messe musikalisch. Nach der Seele wurde der Leib gestärkt: Die Besucher konnten zum Mittagessen im Zelt bleiben oder sich an den vielen Ständen und Einkehrmöglichkeiten bestens verköstigen. Wer weiter im Festzelt blieb, konnte der Blasmusik der Musikkapelle Gammertingen zuhören. Andere machten sich zu Fuß oder mit dem Pendelbus auf den Weg, um die meist schon vorher zurechtgelegten Programmpunkte zu erreichen. Einige nutzten die Führungen in der Klosterkirche mit Rüdiger Böhm, die Sprechstunde des Angehörigenbeirats oder den Besuch des Ateliers von Gernot Bizer.

Im Refektorium des Klosters führte das „Theater Lichtblick“ mit elf Bewohnern und vier Betreuern des Hauses Arnaud in Sigmaringen ein Schattenspiel auf: Es ging um „Gefühle im Kopf“ und wie „Freude, Traurigkeit, Wut oder Angst“ geordnet werden können. Sie erhielten viel Beifall für die phantasievolle Umsetzung mit Musik und Text. Schulleiterin Stefanie Krug vom Diakonischen Institut für Soziale Berufe informierte am Weg über die Fachschule für Sozialwesen mit den Fachrichtungen Heilerziehungspflege und Jugend- und Heimerziehung. Knapp 140 Schüler pro Jahr beleben und unterstützen auch die Arbeit in Mariaberg. Weil eine Klasse eine Studienfahrt nach Südtirol machen möchte, verkauften die Schüler Popcorn. Sie wollen sich in Italien ihr Berufsfeld anschauen, um neue Möglichkeiten zu reflektieren. Zum ersten Mal wurde den Besuchern auch ein „Entscheidungsparcours“ von „Leben lernen – Ausbildung bei Mariaberg“ angeboten. Mit der Aktion „Ran ans Leben“ werden Menschen gesucht, die für soziale Berufe geeignet sind.

Zirkus lässt Kinder in der Turnhalle staunen

Hauptattraktionen für die Kinder waren das Bungee-Trampolin, das Kinderschminken, die Dampftraktorfahrt, das Klettern oder für die älteren Kinder das Bogenschießen. In der immer voller werdenden Turnhalle trat Zirkus Kuuletti auf. Jürgen Seibold erfreute mit seinem coolen Team, als Hochradfahrer, als Fakir oder als Wahrsagerin, Groß und Klein. Die Hunde Joschka und zum ersten Mal auch Gretel zeigten, dass sie unerschrocken dem Publikum zeigen, wie sie durch Reifen springen, über rollende Stäbe gehen oder durch Stofftunnel herausfinden.

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