Etliche Spender machen es möglich: „Helfer vor Ort“ sind wieder sicher unterwegs

Knapp 70 Spender haben dazu beigetragen, dass das DRK in Gammertingen ein neues Fahrzeug für die „Helfer vor Ort“ anschaffen kan
Knapp 70 Spender haben dazu beigetragen, dass das DRK in Gammertingen ein neues Fahrzeug für die „Helfer vor Ort“ anschaffen kann. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Etliche Spender haben es möglich gemacht: Der Gammertinger Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) freut sich über ein neues Einsatzfahrzeug für seine „Helfer vor Ort“. Das bisherige hatte sich nach 15 Jahren im Einsatz weder als zuverlässig noch als verkehrstauglich erwiesen.

Ist der ortsansässige Rettungsdienst bereits im Einsatz, rücken die ehrenamtlichen „Helfer vor Ort“ unentgeltlich aus, um die Erstversorgung eines Patienten so lange zu übernehmen, bis der nächstgelegene Rettungsdienst nachrückt.

Handlungsbedarf ist schon seit Langem absehbar

„Nach treuen Diensten war unser altes Fahrzeug in die Jahre gekommen und zu unserem Leidwesen weder zuverlässig noch verkehrstauglich, was für schnelle Hilfe am Patienten an erster Stelle stehen muss“, schreibt der DRK-Ortsverein in einer Pressemitteilung. Deshalb sei schon lange absehbar gewesen, dass die große Investition für eine Neuanschaffung ansteht. „Klar war auch, dass das unser Ortsverein mit seinen ehrenamtlichen Mitgliedern niemals alleine stemmen kann.“

Im Herbst vergangenen Jahres startete die „Helfer vor Ort“-Gruppe deshalb einen Spendenaufruf an alle Gewerbetreibenden in der Stadt Gammertingen und den Teilorten. Die Mitglieder suchten das persönliche Gespräch mit den Firmeninhabern und erläuterten ihnen die Dringlichkeit ihres Anliegens. „Mit solch einer überaus großen Spendenbereitschaft hätten wir allerdings nie gerechnet“, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung.

Rotes Kreuz lobt Wertschätzung seiner Arbeit

Fast 70 große und kleine Betriebe spendeten große und kleine Summen, „was in dieser schwierigen Zeit nicht selbstverständlich ist“. Jeder kleinste Spendenbetrag habe die Gruppe ihrem Ziel näher gebracht. „Dankbar sehen wir die Wertschätzung unseres ehrenamtlichen DRK-Ortsvereins und fühlen uns in unserer Hilfe für die Mitmenschen bestätigt.“

Inzwischen konnte das neue Fahrzeug fast vollständig finanziert werden. Spenden flossen sowohl in die Beschaffung als auch in den Innenausbau. Über eine Crowdfunding-Plattform konnten dank zahlreicher Spender zusätzlich die Funkgeräte samt Einbau finanziert werden. Das DRK sei dankbar, dass die Spenden dazu beigetragen haben, wieder sicher und wie gewohnt schnell am Einsatzort Erste Hilfe leisten können, schreiben die Verantwortlichen. Ohne diese Unterstützung hätte die Anschaffung des neuen Fahrzeugs nicht gelingen können.

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