Erleichterung nach der zweiten Impfung

 Im Pflegeheim St. Elisabeth in Gammertingen bekommen Mitarbeiter und Bewohner die zweite Impfung gegen das Coronavirus.
Im Pflegeheim St. Elisabeth in Gammertingen bekommen Mitarbeiter und Bewohner die zweite Impfung gegen das Coronavirus. (Foto: Pflegeheim St. Elisabeth)
sr

Die zweite Corona-Schutzimpfung in den städtischen Altenpflegeeinrichtungen in Gammertingen ist am Montag genau drei Wochen nach der Erstimpfung erfolgt. Drei mobile Impfteams aus Tübingen führten die Impfung vor Ort an den Bewohnern des Pflegeheims, Tagespflegeegästen, Bewohnern der städtischen Seniorenwohnanlage sowie am Pflegepersonal und Heimmitarbeitern durch.

Laut Heimleiter Heinrich Dietmann verlief alles reibungslos und ohne Zwischenfälle. „Alle sind bis jetzt frisch und munter“, resümierte er. Insgesamt wurden 125 Menschen geimpft, was prozentual 87 Prozent bei den Senioren bedeutet und 65 Prozent beim Personal. Die Impfquote sei absolut zufriedenstellend, so Dietmann, da sich einige Personen aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen konnten. „Ein großer Meilenstein zum Schutz der Menschen in St. Elisabeth ist geschafft.“ Dankbar erwähnte Dietmann, dass das Gammertinger Pflegeheim fast einem Jahr aufgrund der Umsetzung sehr strenger Sicherheits- und Hygienevorschriften, coronafrei gehalten werden konnte. Das sei auch der großen Disziplin, der Geduld und dem Verständnis aller Beteiligten, auch der Angehörigen, geschuldet. Das soll selbstverständlich auch in Zukunft so bleiben, und die Auflagen sind nach wie vor sehr streng.

Eine kleine Lockerung gilt künftig für die Angestellten in der Spül- und Waschküche und in der Küche: Während der Arbeit müssen diese nicht mehr eine FFP2-Maske tragen, ein gewöhnlicher Mundschutz reicht jetzt. „Das freut mich für diese Angestellten, denn mit der FFP2-Maske zu kochen oder im Dampf der Spülküche zu arbeiten ist Schwerstarbeit“, so Dietmann.

Der Zutritt zum Pflegeheim ist nach wie vor ausschließlich mit einem negativen Schnelltest erlaubt. Für die Angehörigen oder Besucher ist die Durchführung eines Tests an Nachmittagen mit Besuchszeit möglich, weshalb zusätzliche ehrenamtliche Helfer für diese Aufgabe gewonnen werden konnten. Für die nächsten zwei bis drei Wochen habe er genügend Helfer, so Dietmann. Da diese Testungen aber noch sicher weitaus länger anhalten werden und die Helfer regelmäßig rotieren müssen, ist Dietmann dankbar für weitere Helfer, die sich dafür bereit erklären würden.

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