Ein Abendessen als Dankeschön

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 Die Ehrenamtlichen bekommen ein Essen.
Die Ehrenamtlichen bekommen ein Essen. (Foto: Altenpflegeheim St. Elisabeth)
Schwäbische Zeitung

Der Förderverein und das städtische Altenpflegeheim St. Elisabeth Gammertingen haben, wie jedes Jahr, ehrenamtliche Helfer zu einem Abendessen eingeladen. Insgesamt sind es über 80 Bürger, die sich das ganze Jahr über auf verschiedenste Art und Weise in ihrer Freizeit für die Bewohner des Pflegeheims einsetzen.

Heimleiter Heinrich Dietmann begrüßte die anwesendes Gäste und betonte, wie wichtig ihm und seinem Team die ehrenamtlichen Tätigkeiten seien. „Die vielen zusätzlichen Aktivitäten zum Wohle der Heimbewohner können von uns hauptamtlichen Mitarbeitern alleine nicht geschultert werden“ sagte Dietmann laut einer Mitteilung. Er bedankte sich bei allen Anwesenden für die geleistete Arbeit.

Martin Hundt, Vorsitzender des Fördervereins, verdeutlichte, dass es dem Förderverein ein große Anliegen sei, allen Ehrenamtlichen auf diese Art und Weise „Dankeschön“ zu sagen. Im Laufe des Abends gab es viele Gespräche und daraus resultierend neue Ideen für das kommende Jahr. Diese Möglichkeit des Gedankenaustausches wurde intensiv wahrgenommen.

Im Anschluss an das Essen verdeutlichte Bürgermeister Holger Jerg die Bedeutung der ehrenamtlichen Tätigkeit für die Zukunft. „Die Bürgertische im angestoßenen Projekt ,Leben und Älterwerden in Gammertingen’ haben großen Anklang gefunden und müssen weitergeführt werden“, so Jerg. Neue Wohn- und Lebensformen beim Zusammenleben im Alter würden auch in Gammertingen Einzug halten, ein „neues“ Bürgerengagement werde dabei gefragt sein. Das neue Altenpflegeheim für die stationäre und ambulante Pflege von pflegebedürftigen Menschen werde ein Teil des öffentlichen, privaten oder ehrenamtlichen Betreuungs- und Pflegeangebotes sein. „Das derzeitige Pflegeheim kann eine Umnutzung vielfältiger Art erfahren. Die Mitbürger müssen aber zur Mitarbeit und zu Mitinvestitionen bereit sein.“

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