Bilder erzählen skurrile Geschichten

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Die Ausstellungsbesucher ließen sich bei der Vernissage im Klostergebäude Mariaberg von den eindrucksvollen und großformatigen
Die Ausstellungsbesucher ließen sich bei der Vernissage im Klostergebäude Mariaberg von den eindrucksvollen und großformatigen Bildwelten des „Duos Mysterioso“ gerne inspirieren. (Foto: PR)
Schwäbische Zeitung

Die Ausstellung „Duo Mysterioso“ im Klostergebäude Mariaberg

ist bis einschließlich Sonntag,

18. November, immer montags

bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr, sowie freitags von 8 bis 15 Uhr

zu besichtigen.

Das „Duo Mysterioso“ präsentiert im Kloster Mariaberg theatralische Bildwelten und hintergründige Beziehungsgeflechte im Großformat. Pia von Aulock und Kirsten von Zech-Burkersroda sind zwei Malerinnen, die in ihren Bildern gerne skurrile Geschichten erzählen. Die Reutlingerin Kirsten von Zech-Burkersroda tut das, indem sie ebenso farbenfrohe wie theatralische Bildwelten schafft, die sie mit geheimnisvollen Fabelwesen, aber auch mit realen Personen bevölkert. Pia von Aulock aus Stuttgart bevorzugt dagegen eine klare, fotorealistische Formensprache und dezente Farbtöne, mit denen sie ihre ikonografischen Figurenkonstellationen in Szene setzt. Für eine Ausstellung im Klostergebäude in Gammertingen-Mariaberg haben sich die Künstlerinnen als „Duo Mysterioso“ zusammengetan. Bei der Vernissage Ende September im Klostergebäude fasziniert und bewegt ihre eindrückliche Bilderschau die Ausstellungsbesucher.

Performance statt blumiger Worte

Mariabergs Vorstand Rüdiger Böhm erzählt, dass er sich zwei Tage vor der Vernissage viel Zeit genommen habe, um die neu aufgehängten Bilder in den Klosterfluren eingehend zu betrachten: „Ich konnte mich von der Schönheit und der Individualität der Werke begeistern lassen.“ Er berichtet auch von einem persönlichen Besuch im Reutlinger Atelier von Kirsten von Zech-Burkersroda im vergangenen Jahr. Damals habe die Künstlerin angeregt, eine Doppelausstellung gemeinsam mit ihrer langjährigen Freundin Pia von Aulock zu machen. Nach einem Rundgang durchs Atelier sei er mit der Überzeugung nach Hause gefahren, „dass dies eine spannende und wertvolle Ausstellung wird.“

Dass die Ausstellung des „Duos Mysterioso“ in vielerlei Hinsicht ungewöhnlich ist, können die Besucher schon bei der Einführung durch Hans Pfrommer und Armin Subke erahnen. Statt einer blumigen, akademischen Rede setzen die beiden zu einer ebenso kuriosen wie kurzweiligen Performance an.

Das Kloster Mariaberg biete einen sehr passenden Rahmen für die Ausstellung, ist Kirsten von Zech-Burkersroda begeistert vom Ambiente. „Unglaublich gut. Dieses historische Gebäude könnte bestimmt viele Geschichten erzählen.“ Sie zeigt sich zudem beeindruckt von der Kunstoffenheit der Mariaberger. Auf die Frage, was sie mit Pia von Aulock künstlerisch verbindet, antwortet sie schlagfertig: „Wir sind beide mit einer Mischung aus Einfühlsamkeit und Mutwillen kreativ.“

Die Ausstellung „Duo Mysterioso“ im Klostergebäude Mariaberg

ist bis einschließlich Sonntag,

18. November, immer montags

bis donnerstags von 8 bis 17 Uhr, sowie freitags von 8 bis 15 Uhr

zu besichtigen.

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