Beim Sommerfest tanzen auch die Rollatoren

Lesedauer: 3 Min

Beim Rock ’n’ Roll mit Rollator kommt Stimmung im Festzelt auf.
Beim Rock ’n’ Roll mit Rollator kommt Stimmung im Festzelt auf. (Foto: Ewald Thiel)

Bei herrlichem Sommerwetter durfte das Altenpflegeheim St. Elisabeth, das nun seit 90 Jahren besteht, viele Gäste bei seinem Sommerfest begrüßen. Heimleiter Heinrich Dietmann freute sich ob der tatkräftigen Mithilfe durch das Personal, deren Angehörige, den Förderverein und viele Freunde, die dem Pflegeheim innig verbunden sind. Bei der Begrüßung bedankte er sich bei allen Beteiligten, denn ohne sie ist ein Fest in dieser Größenordnung nicht durchzuführen.

Nach den Begrüßungsworten von Bürgermeister Holger Jerg und dem Vorsitzenden des Fördervereins, Martin Hundt, war das Fest offiziell eröffnet und das Nachmittagsprogramm startete. Im Foyer freuten sich viele Menschen an der interessanten Ausstellung von Klaus Heinrich, der die Anfangsjahrzehnte des Hauses St. Elisabeth mit Dokumenten und Fotos dokumentiert hat. Mancher Gammertinger konnte sich an vieles noch erinnern und etliche abgebildete Personen wurden erkannt.

Unter der Leitung von Petra Karrenführ präsentierten Mitarbeiter im Festzelt eine Modenschau mit Schwestern–Dienstkleidern – quer durch die Jahrzehnte. Natürlich durfte auch der Heimarzt nicht fehlen. Ein Höhepunkt war der Auftritt des Personals mit einer ureigenen Auslegung des Films und späteren Musicals „Sister Act“. Wahre Begeisterungstürme lösten Alma, Whoopie und Co. bei den Zuschauern aus. Die filmreife Aufführung konnte natürlich nicht ohne Zugaben beendet werden.

Lachsalven beim Rock ’n’ Roll

Als Überraschung für Petra Karrenführ, die mit ihren Ideen und ihrer Choreographie immer wieder neue Programmpunkte zaubert, übten einige Mitarbeiterinnen einen Rock ’n’ Roll – Rollatorentanz ein, der Lachsalven und viel Beifall hervorrief.

Ottilie Fecht, Gast der Tagespflege, rezitierte ein langes Gedicht über die Geschichte der Heiligen Elisabeth, das sie in ihrer Schulzeit vor Jahrzehnten gelernt hatte. Sie bat Heimleiter Dietmann mit ihr zusammen das Hohenzollernlied zu singen, aus diesem Duo entstand erwartungsgemäß ein hundertfacher Chor. Mit viel Inbrunst wurde diese Hymne von allen Festzeltbesuchern gesungen.

Alleinunterhalter Reinhold Hos-pach begleitete mit seiner Musik den Nachmittag und gegen Abend füllte sich die Tanzbühne.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen