Ausstellung zur 30-jährigen Städtepartnerschaft

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 Christine Métois (rechts) Bürgermeisterin der französischen Partnerstadt Trégueux eröffnet die Ausstellung.
Christine Métois (rechts) Bürgermeisterin der französischen Partnerstadt Trégueux eröffnet die Ausstellung. (Foto: Sabine Rösch)

Am Vorabend des Gammertinger Weihnachtsmarktes ist im alten Oberamt mit einer Vernissage die Ausstellung anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Gammertingen und Trégueux gefeiert worden. Viele herzliche Verbindungen sind in dieser langen Zeit gewachsen, bestätigten Bürgermeister Holger Jerg und seine französische Kollegin Christine Métois.

Entführt in eine stille Bucht in der Bretagne fühlte sich Bürgermeister Holger Jerg nach den einstimmenden Klängen von Renate Pfeffer mit ihrer Harfe. Freudig begrüßte er vor allem die vielen französischen Gäste – er hob die vielen gewachsenen Freundschaften hervor und sprach von der ehrlichen Freundschaft zwischen den Städten, die nicht nur auf dem Papier entwickelt worden sei, sondern reell existiere.

Außerdem würde auf dem Gammertinger Weihnachtsmarkt etwas fehlen, wäre der Stand aus Trégueux mit seinen Austern und den Mistelzweigen nicht da, so Jerg. „Auf der Schwäbischen Alb ist es schön, die Bretagne ist aber noch ein bissel schöner“, so stimmte Jerg auf die Ausstellung ein. Dabei sind neben dem Jumelage-Zimmer der Städtepartnerstadt auch die komplette Region der Bretagne in Bildern, Schriften, Utensilien, Kostümen und Videosequenzen mit ihrer Vielschichtigkeit zu sehen.

Christine Métois, Bürgermeisterin der bretonischen Stadt Trégueux, begrüßte die Besucher zunächst in deutscher Sprache und ging dann in ihre Muttersprache Französisch über – Jörg Scham übersetzte für die Besucher wiederum ins Deutsche. Claudia Jeschke als Vorsitzende vom Arbeitskreis Altes Oberamt führte in die Details der Ausstellung ein.

Sie erklärte, dass die Bretagne sehr viel mehr sei als das Land von Asterix und Obelix und heute zur zweitbekanntesten Region Frankreichs geworden sei, gleich nach der Cote d'Azur.

Augenzwinkernd fügte sie hinzu, dass die Brücke zum Älbler auch anhand der ausgeprägten Sprache geschlagen werden könne, denn in der Bretagne sprechen heute noch zehn Prozent bretonisch. Sie lud die Gäste ein, sich in die Vielfalt der Ausstellung entführen zu lassen, und Christine Pfeffer stimmte mit zwei weiteren Liedern auf ihrer Harfe ein.

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