Serenade bietet Mischung aus moderner und traditioneller Blasmusik

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 Die Zuhörer der Musikkapelle Bingen-Hitzkofen haben bei der Serenade eine bunte Mischung zu hören bekommen.
Die Zuhörer der Musikkapelle Bingen-Hitzkofen haben bei der Serenade eine bunte Mischung zu hören bekommen. (Foto: Sabine Rösch)
Sabine Rösch

Zur abendlichen Serenade der Musikkapelle Bingen-Hitzkofen haben die Musiker aufgrund der Schlechtwetterlage in ihr Probelokal eingeladen. Das Debut des neuen Dirigenten Christian Folberth bot den Zuhörern eine schöne Mischung aus modernen Pop-, Swing- und Bluesinterpretationen sowie traditioneller Blasmusik im zweiten Teil.

Seit der Jahreshauptversammlung dirigiert der junge Christian Folberth aus Trochtelfingen die Binger Musiker. Trotz der kurzen Probezeit haben die Musiker ein sehr schönes, ansprechendes Konzert geboten, welches beim Publikum sehr gut ankam und mit reichlich Applaus bedacht wurde.

Zunächst begrüßte Alexander Fleisch vom Vorstandsteam die Gäste und stellte dem Publikum den neuen Dirigenten vor. Außerdem begrüßte er mit Gloria Feineigle, Tamina Lang, Alina Michler und Tobias Weber vier Jungmusiker, die zum ersten Mal im Erwachsenenorchester mitspielten.

Die Literatur für die Aufführung stellte der Dirigent mit einem schwungvollen ersten Teil mitreißend zusammen. Mit „Welcome to the Music“, dem Medley „Best of Beatles“ blieben die Füße der Zuhörer nicht still. Man musste einfach mitwippen bei „Lady Madonna“, „Eight Days a week“ oder bei „Let it be“, die von der Binger Kapelle mitreißend gespielt wurden.

Auch das sichtbare körperbetonte Dirigat von Christian Folberth animierte zum Mitmachen.

Es folgte die „Blues Factory“ und mit der „Italian Pop“ eine weitere schöne Version von italienischen Pop-Ohrwürmern. Damit jeder Blasmusikliebhaber auf seinen Geschmack kam, gestaltete der Dirigent den zweiten Teil des Abend sehr klassisch, beginnend mit der Bodenseepolka und zwei weiteren Polka: „Von Freund zu Freund“ und „Wir Musikanten“.

Die Ansage der jeweiligen Stücke übernahm Musikant Florian Schneider. Nach zwei Zugaben gesellten sich die Musiker und ihr Dirigent schließlich unter die Gäste und bekamen viel Lob für ihren ersten gelungenen gemeinsamen Auftritt.

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