Windkraft, ja bitte

Bild rechts: Windkraft gewinnt an Bedeutung.
Bild rechts: Windkraft gewinnt an Bedeutung. (Foto: Natur- und Kulturlandschaft)
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Durch die gestiegene Bedeutung der Windkraftanlagen in Baden-Württemberg, speziell durch den Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung, hat sich der Verein Natur- und Kulturlandschaft Altdorfer Wald mit der Projektfirma Uhl Windkraft vor Ort in Bierstetten zu einer Infoveranstaltung getroffen. Auch im Altdorfer Wald sind mögliche Standorte für eine Windkraftanlage vorgesehen. Nachdem man den Windkraftgegnern der geplanten Anlage im Röschenwald bei der Podiumsdiskussion am 2. Juli in Baienfurt die Möglichkeit zur Verteilung von Informationsmaterial eingeräumt hatte, wollte man sich nun selbsttätig die Argumente einer Projektfirma anhören und gezielt Fragen stellen. Es ging dem Verein dabei speziell um die Recyclingquote von alten Anlagen, dem Abbau des Fundaments sowie der Gefahren für Vögel und Fledermäuse. Projektleiter Dr. Pavel ging dabei auf alle Frage ausführlich ein und erklärte sehr genau die Sachverhalte. So wird die Anlage nach 20-25 Jahren nahezu komplett recycelt werden, Geld ist für den gesicherten Abbau bereits heute hinterlegt und auch die Themen Infraschall und Ultraschallmessungen über 2 Jahre zum Schutz von Fledermäusen wurden erklärt. Selbst die Baumliste der Wiederaufforstung konnte eingesehen werden. Der Verein sieht solche Informationen sowohl von Gegnern als auch Befürwortern solcher Anlagen als wichtige Diskussionsgrundlage auch im Hinblick auf die mögliche Ausweisung eines Landschaftsschutzgebietes auf den ganzen Altdorfer Wald. Ausdrücklich erwähnte dabei Dr. Pavel, dass ein Landschaftsschutzgebiet kein Ausschlusskriterium für eine Windkraftanlage darstellen würde.

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