Weihnachtsdorf verzeichnet Rekordbesuch

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„Geben ist seliger denn nehmen“: Dieses Bibelwort nahmen Jürgen Bechinger (von links), Heidi Strobel, Heidi Haller und Stefan Ze
„Geben ist seliger denn nehmen“: Dieses Bibelwort nahmen Jürgen Bechinger (von links), Heidi Strobel, Heidi Haller und Stefan Zell bei der Spendenübergabe ernst. (Foto: Eugen Kienzler)

Einen Besucherrekord verzeichnet die vierte Auflage des Weihtnachtsdorfs in der Wagenhart-Kiesgrube in diesem Jahr dank des guten Wetters und seiner allgemeinen Bekanntheit, so Initiator Jürgen Bechinger. Am Freitag hatten er und Initiatorin Heidi Strobel die Mitstreiter zum Helferfest in den Gasthof Engel nach Hoßkirch eingeladen, um die Aktion im Dezember Revue passieren zu lassen.

„Wir, die Organisatoren und die Helfer, dürfen stolz auf das Geleistete und auf das Ergebnis sein, mit dem wir die gute Arbeit von Buki zugunsten der Roma-Kinder nachhaltig unterstützen können“, so Jürgen Bechinger bei der Übergabe des Spendenschecks. Es hatten sich 14 330 Euro summiert – ebenfalls ein neuer Rekord. Damit hat die Aktion Weihnachtsdorf in der Wagenhart-Kiesgrube in den vier Auflagen Buki-Hilfe für Kinder in Osteuropa mit über 40 000 Euro unterstützen können. Dieses Ergebnis zählt mit zu den größten regelmäßigen Einzelspenden für Buki.

Dafür dankten Stefan Zell und Heidi Haller im Namen der privaten Hilfsorganisation und vor allem der davon profitierenden Kindern aus dem Nordwesten Rumäniens: „Mit den Geldern aus dem Spendenaufkommen ist es uns möglich, nachhaltig nicht nur für eine soziale Grundsicherung wie Essen und Kleidung zu sorgen, sondern insbesondere mit Hilfe der von Buki angestellten sechs Mitarbeiter aus der Region Satu Mare Struktur und Bildung in das Leben der Kinder zu bringen“. Am Beispiel dreier Schwestern, deren Eltern auf der Suche nach Arbeit der Heimat den Rücken gekehrt und die Kinder sich selbst überlassen haben, machte Stefan Zell deutlich, wie humanitäres Helfen und damit praktizierte Nächstenliebe aussehen kann.

Diese Nächstenhilfe soll es auch 2020 geben: Am dritten Adventssonntag wird es, so die Veranstalter, wieder ein Weihnachtsdorf geben.

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