Von trocken und staubig zu nass und schlammig

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 Die Jugendlichen beweisen Mut und Geschicklichkeit auf der Strecke.
Die Jugendlichen beweisen Mut und Geschicklichkeit auf der Strecke. (Foto: RRT Scheer)
Schwäbische Zeitung

Pünktlich mit den Sommerferien hat das Rallye-Racing-Team Scheer - wie bereits in den vergangenen zehn Jahren - sein Jugendlager auf dem Motocrossgelände in Göggingen ausgerichtet. Das erste Jugendlager ging noch mit zehn Teilnehmern über die Bühne, in diesem Jahr nahmen insgesamt 28 Kinder- und Jugendliche im Alter zwischen sieben und 18 Jahren teil, darunter sieben Neulinge. Auch das zeige die steigende Beliebtheit dieses Sports. Los ging es mit organisatorischen Themen sowie der Ausgabe der Jugendlager T-Shirts. Daraufhin folgte die technische Abnahme der Motorräder und später liefen alle zusammen die komplette Strecke ab, um so einen besseren Eindruck der einzelnen Passagen zu bekommen.

Am nächsten Morgen starteten die Teilnehmer um 8 Uhr mit den Trainern zum gemeinsamen Frühsport. Danach stärkten sich alle bei selbstgebackenen Brötchen, Seelen und bei Früchtequark. Um 9.30 Uhr war es dann endlich soweit und die jungen Fahrer konnten auf die hervorragend präparierte Strecke. Die Trainer Steffen Leopold, Patrick Hofer, Andreas Holzhauer sowie Michael Litz, er war bereits selbst Teilnehmer am Jugendlager, bildeten die Gruppen. Bei herrlichem Wetter übten die Jugendlichen, unter Anleitung der Trainer, in den einzelnen Sektionen unterschiedliche Fahrtechniken, Starts am Startgatter, Kurvenfahren sowie Springen. Zur Mittagszeit fanden sich alle im Essenszelt ein und erholten sich bei Spaghetti und Schinkennudeln. Nach der einstündigen Pause ging es wieder weiter mit dem Sektionstraining, hierbei wurden die Sektionen und Trainer durchgetauscht.

Bei sehr warmen Temperaturen war das mobile Streckenteam bedacht, alle Teilnehmer mit genügend Mineralwasser auf der Strecke zu versorgen. Um 16 Uhr war das Training beendet und die jungen Motocrossfahrer versuchten das zuvor Gelernte im freien Fahren umzusetzen. Um 17.15 Uhr ging es nach Pfullendorf ins Freibad. Dabei bewiesen die Jugendlichen auch ihre Geschicklichkeit und ihren Mut vom Drei- und vom Fünfmeter-Brett.

Kaffee und Kuchen zum Schluss

Auch der nächste Morgen begann mit Frühsport und Frühstück. Durch die massiven Regenfälle in der Nacht konnte der Veranstalter den Teilnehmern nun auch zwei komplett unterschiedliche Streckenverhältnisse bieten. Statt trocken und staubig wie am Vortag war die Strecke nun nass und teilweise schlammig. Zu Beginn des freien Trainings fuhren die größeren Teilnehmer eine Spur in die Strecke, sodass auch die kleineren, leichteren Teilnehmer fahren konnten. Daraufhin nahmen die einzelnen Gruppen ihr Sektionstraining wieder auf und verbesserten ihr Können. Nach der Mittagspause ging es zum letzten Teil des Trainings. Auf der mittlerweile abgetrockneten Strecke fanden die Kinder und Jugendlichen sehr gute Bedingungen vor. Im abschließenden freien Training zeigten die Teilnehmer ihren begeisterten Eltern das Erlernte. Mit Gruppenfoto, Kaffee und Kuchen vom Küchenteam um Peter Bronner ließen die Motorsportler das Wochenende ausklingen.

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