TSV Riedlingen: Felix Schmid und Raphael Sontheimer kehren zurück

 Felix Schmid (rechts, hier gegen Bergs Thomas König, li.) kehrt wohl gegen den VfB Friedrichshafen wieder in die Starelf zurück
Felix Schmid (rechts, hier gegen Bergs Thomas König, li.) kehrt wohl gegen den VfB Friedrichshafen wieder in die Starelf zurück. (Foto: Archiv- Thomas Warnack)
Sportredakteur

Der TSV Riedlingen steht am Samstagnachmittag vor einer hohen Hürde. Verbandsligaabsteiger VfB Friedrichshafen gastiert im Donaustadion (15.30 Uhr). Doch zur Erleichterung von Riedlingens Trainer Markus Keller entspannt sich die personelle Lage bei den Rothosen. Das spielfreie Wochenende hat dem TSV Riedlingen spürbar gut getan. Mit fast voller Kapelle erwarten die Riedlinger am Samstag eine der höchsten Hürden, die es in der Landesliga in dieser Saison zu überspringen gilt.

Der Absteiger aus der Verbandsliga ist einer der Titelkandidaten – trotz des großen Aderlasses, den die Mannschaft vom See zu verzeichnen hatte.

„Es sieht gut aus vor den schweren Wochen, die auf uns zukommen“, sagt Markus Keller. Denn in den kommenden Wochen wird es für den TSV Riedlingen richtig happig. Nach dem VfB Friedrichshafen wartet der FC Mengen zum Derby im Ablachstadion, bereits eine Woche später kommt die U23 des FV Ravensburg an die Donau.

„Bis auf einen Spieler sollte die erste Elf an Bord sein“, sagt Keller. Denn Raphael Sontheimer hat seine Sperre abgesessen und auch Felix Schmid ist wieder von der Partie, könnte neben seinem seit Wochen formstarken Bruder auflaufen. „Es sieht richtig gut aus, dass Felix spielen kann. Er wird sich zwar irgendwann an der Schulter operieren lassen müssen“, kündigt Keller eine gewisse Unausweichlichkeit des Eingriffs an, „aber zumindest für die nächsten Wochen sollte uns Felix zur Verfügung stehen.“

Mit der Aussage verbunden ist die Hoffnung, dass nicht gleich im nächsten Spiel die Verletzung aufgrund einer Spielsituation oder eines Zweikampfs oder sonst eines Zwischenfalls wieder aufbricht und Felix Schmid schneller unters Operationsmesser muss, als es allen Beteiligten lieb ist.

Fehlen werden aus dem Kader der ersten Mannschaft nur Dimitri Gribanov, der noch an den Folgen eines nicht geahndeten Fouls an ihm im Spiel in Oberzell laboriert und möglicherweise auch Dominik Früh aus privaten Gründen.

Gegner VfB Friedrichshafen ist Markus Keller bestens bekannt. Viele Spieler der heutigen VfB-Elf begleitete er als Jugendspieler in Ravensburg. „Zwar fehlt Dominik Blaser, aber aufs Wiedersehen mit Spielern wie Marian Pfluger und Pierre Hodapp freue ich mich. Zwar ist das ein richtig schweres Spiel, aber wegen solcher Spiele spielt man ja Fußball.“

Markus selbst rechnet zwar mit dem VfB Friedrichshafen am Ende im Spitzenfeld der Tabelle, aber vielleicht nicht ganz vorne. „In Friedrichshafen hatten sie doch einen großen Umbruch. Natürlich ist das der Absteiger aus der Verbandsliga. Aber letzten Endes spielt die Mannschaft nicht dominant genug, überlässt oft ihren Gegnern den Ball“, erklärt er die Spielweise der Gäste. „Und ich weiß dann nicht, ob das ausreicht, um am Ende Meister zu werden“, sagt Keller.

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