TSV Bad Saulgau gewinnt Vorbereitungsturnier

 Noch wissen sie nicht genau, wo ihre Mannschaft steht: Die Bad Saulgauer Trainer Thomas Potzinger (re) und Henrik Utoft (li.).
Noch wissen sie nicht genau, wo ihre Mannschaft steht: Die Bad Saulgauer Trainer Thomas Potzinger (re) und Henrik Utoft (li.). (Foto: Archiv- Thomas Warnack)

Die Handballer des TSV Bad Saulgau haben vor heimischer Kulisse ein Vorbereitungsturnier auf die neue Saison gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Thomas Potzinger gewann sowohl gegen Landesligist TSG Reutlingen als auch gegen Bezirksligist TV Pfullendorf souverän. Das Bad Saulgauer Trainerduo Potzinger/Utoft konnte auf zehn Feldspieler und zwei Torhüter zurückgreifen, darunter vier aktuelle und ehemalige A-Jugendspieler.

Im ersten Spiel kamen die Hausherren nach anfänglichen Abstimmungsproblemen in der Abwehr immer besser ins Spiel. Erfreulich aus TSV-Sicht: Die Jugendlichen spielten nicht nur engagiert mit, sondern übernahmen Verantwortung und suchten immer wieder den Abschluss.

Mit einer knappen 16:14-Führung für den TSV wechselten die beiden Mannschaften die Seiten. Im zweiten Abschnitt war vor allem Jannik Beutter kaum zu halten. Und auch der seinen Gegenspielern körperlich überlegene Tobias Lehleiter wusste zu gefallen. Moritz Schnell auf Linksaußen und der starke Nick Reiser komplettierten die guten Leistungen der jungen Eigengewächse. Patrick Fritz und Jochen Schäfers übernahmen meist die Kreisposition, Schäfer trug als sicherer Siebenmeterschütze wesentlich zum 30:23-Sieg beit. Routinier Matthias Fuchs auf halbrechts, Daniel Balan auf halblinks und Alexander Kilian auf Rechtsaußen konnten sich ebenfalls mehrfach in die Torschützenliste eintragen. Fabian Kohler kam von Minute zu Minute besser in Fahrt. Der Sieg gegen Reutlingen war auch in dieser Höhe verdient.

Im anschließenden Match besiegte Reutlingen den Pfullendorf mit 21:16, sodass Bad Saulgau der Turniersieg kaum mehr zu nehmen war. Der TV Pfullendorf trat etwas ersatzgeschwächt gegen Bad Saulgau im letzten Turnierspiel an. Die Potzinger-Sieben hatte Ball und Gegner im Griff und siegte nach 50 Minuten (2x25) recht deutlich mit 30:18 (14:6).

Cheftrainer Thomas Potzinger war mit dem Auftreten seines Teams zufrieden. „Trotz dieser deutlichen Erfolge war dieses Turnier noch keine wirkliche Standortbestimmung für uns. Wir haben recht ordentlich gespielt. Auch gegen das höherklassige Verbandsligateam aus Fridingen/Mühlheim vor ein paar Tagen haben wir mit nur ein, zwei Auswechselspielern sehr gut gespielt und nur relativ knapp verloren. Die Jugendlichen integrieren sich gut, trotzdem müssen wir noch an einigen Stellschrauben drehen“, sagte Potzinger nach dem Turnier. „In den verbleibenden zwei Wochen werden wir uns pro Trainingseinheit ein bestimmtes Thema vornehmen. Zum Beispiel müssen wir die Auslösehandlungen, also die Spielzüge, intensiv trainieren. Auch in der Abwehr müssen wir flexibler werden und die offensiveren Varianten besser üben“, sagte Potzinger, der mit seiner Mannschaft nun bis Saisonbeginn kein Testspiel mehr bestreitet.

Auch Kapitän Patrick Engler blickt zuversichtlich auf die Saison, sagt aber: „Die Liga ist dieses Jahr wahnsinnig stark. Da darf man sich keine großen Ausrutscher leisten. Wir wissen noch nicht, wo wir stehen. Erfreulich ist, dass die Jugendlichen gut mitspielen“, meinte Engler, der sich im Vorbereitungsspiel gegen Fridingen/Mühlheim einen Knöchel am Fußgelenk gebrochen hatte und in diesem Jahr nicht mehr spielen wird. Auch Marco Weisser, Jonas Dück und Marc Kuttler fehlten beim Turnier.

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