Spitzenreiter kommt nach Ostrach

Lesedauer: 3 Min
 Gabriel Fischer ist bislang der Goalgetter in Reihen des FC Ostrach. Auch gegen Weingarten schießt Fischer das Tor des Tages.
Gabriel Fischer ist bislang der Goalgetter in Reihen des FC Ostrach. Auch gegen Weingarten schießt Fischer das Tor des Tages. (Foto: Thomas Warnack)
Martin Sorg

Im vorletzten Heimspiel der Vorrunde empfängt der FC Ostrach in der Fußball-Landesliga einen ganz dicken Brocken. Der derzeitige Tabellenführer FC Albstadt gibt erstmals seine Visitenkarte im Buchbühlstadion ab. Anpfiff ist auf dem Kunstrasen am Samstag um 14.30 Uhr.

Nichts wurde es mit dem Auftritt in Kehlen. Die schlechten Platzverhältnisse machten ein Spiel unmöglich. So konnten sich beide Mannschaften ihren kleinen Blessuren widmen und diese auskurieren. Nun heißt es aber wieder höchste Konzentration. Der Absteiger, der vergangene Saison noch in der Verbandsliga spielte, ist drauf und dran wieder zurückzukehren. Den insgesamt zehn Abgängen zu Rundenbeginn standen sieben Neuzugänge gegenüber.

Trainer Alexander Eberhart, der die Blau-Weißen seit der Saison 2015/16 unter seinen Fittichen hat, konnte trotzdem eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen.

Gemeinsam mit dem VfB Friedrichshafen bestimmen die Albstädter derzeit die Landesliga. Dass sie aber durchaus schlagbar sind, bewiesen schon der FV Ravensburg II und der TSV Straßberg. Jeweils in der Fremde zog der FC Albstadt den Kürzeren.

Auch die Buchbühlkicker wollen dem Klassenprimus ein Bein stellen. Noch sind die Schwarz-Weißen zu Hause ungeschlagen, als einer von drei Klubs der Landesliga, neben dem FV Ravensburg II und dem FC Albstadt. Das Ostracher Trainerduo Timo Reutter und Christian Luib konnte den Gegner schon beobachten. „Albstadt ist sicher Favorit und recht stabil in seinen Leistungen und Ergebnissen. Dennoch werden wir mutig spielen, mit dem Selbstvertrauen aus den einzelnen guten Momenten der bisherigen Partien und vor allem bei den Heimspielen“, gibt Trainer Chris Luib die Marschrichtung vor.

Da alle Spieler an Bord sind können die beiden Trainer das Team variabler auf das Spiel und den Gegner ausrichten. Generell zufrieden, bis auf Weingarten, zeigen sich die beiden auch bei den bisherigen Auftritten ihrer Mannschaft. Trotzdem stand gerade gegen Weingarten endlich mal die lang ersehnte Null. Es wird sicherlich wieder eine Begegnung, in der die Heimelf, gerade in den Anfangsminuten, absolut auf Betriebstemperatur sein muss, um nicht früh einem Rückstand hinterherzulaufen. Den sonst wird es schwer, etwas Zählbares zu holen.

Meist gelesen in der Umgebung
Mehr zum Thema
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen