Sieg und Niederlage am Doppelspieltag

Lesedauer: 6 Min

Damian Zech holt am Wochenende fünf von sechs möglichen Punkten für die Tischtennisfreunde Altshausen.
Damian Zech holt am Wochenende fünf von sechs möglichen Punkten für die Tischtennisfreunde Altshausen. (Foto: Archiv- Karl-Heinz Bodon)

Die TTF Altshausen haben am vergangenen Wochenende zwei Spiele in der Tischtennis-Verbandsliga bestritten. Gegen Mühringen siegten die Altshausener am Samstag in eigener Halle mit 9:5, am Sonntag gab es in Heilbronn eine 5:9-Niederlage. Altshausen trat mit einem verletzten Petr Ocko an Position eins an und muss obendrein weiter auf Zsolt Darú verzichten, der in der gesamten Rückrunde ausfallen wird. Trotzdem bezwang das Team um Kapitän Narr zu Hause den Tabellenneunten aus Mühringen klar und bleibt damit auf einem sicheren Platz im Mittelfeld.

In den Doppeln war Altshausen erfolgreicher als im Vorrundenspiel. Trotz Handicap siegten Ocko/Novotny gegen Kern/Bolanz (3:1), während parallel Blanar/Narr nach attraktiven Ballwechseln ihr Spiel mit 0:3 abgaben. Doch Zech/Toth schlugen dieses Mal Wessels/Schmidt und brachten ihr Team mit 2:1 in Führung. Da Ocko gegen Namesztovszki aufgeben musste und Blanar gegen Spitzenmann Teichert knapp verlor (10:12, 9:11, 9:11), verspielte Altshausen den Vorsprung rasch. Doch nun konnte Altshausen alle Spiele am zweiten und dritten Paarkreuz gewinnen. Das führte zu einem komfortablen 6:3-Zwischenstand aus Sicht der Tischtennisfreunde. Während Damian Zech (3:0 gegen Wessels) und Gabor Toth (3:1 gegen Kern) ihre Begegnungen recht deutlich für sich entschieden, hatten Christian Narr und Petr Novotny Mühe, um jeweils mit 3:2 gegen Bolanz und Schmidt die Nase vorn zu haben.

Auch in der zweiten Einzelrunde gab der verletzte Petr Ocko kampflos seine Partie ab. Getragen von den begeisterten Zuschauern agierte Frantisek Blanar auf höchstem Niveau, konnte jedoch seinen Matchball gegen Namesztovszki nicht verwerten und verlor unglücklich mit 11:13 im Entscheidungssatz. Obwohl im Duell zwischen Damian Zech und Torsten Kern die Nerven blank lagen, setzte sich der Altshausener am Ende mit 3:2 durch. Damit war die Begegnung entschieden, denn der überragende Gabor Toth und der klug aufspielende Christian Narr gewannen auch ihre zweiten Einzel und bescherten den Tischtennisfreunden mit dem 9:5-Endergebnis zwei enorm wichtige Punkte.

TTF bleiben Fünfte

Am folgenden Tag ging es nach Heilbronn zum Tabellensechsten. Ein schweres Spiel. Das zeigte sich gleich in den Eingangsdoppeln. Zwar gewannen Zech/Toth überraschend klar gegen Drauz/Krug, doch Ocko/Novotny und Blanar/Narr hatten jeweils mit 2:3 das Nachsehen gegen Seimen/Raab und Mayer/Majak. In den Einzeln machte es Frantisek Blanar erneut spannend. Er unterlag erst im Entscheidungssatz gegen Tom Mayer, während der mit seiner Verletzung kämpfende Petr Ocko 1:3 gegen Marian Majak unterlag. Am mittleren Paarkreuz bot Gabor Toth zum wiederholten Male eine glänzende Leistung (3:2 gegen Marcel Seimen). Parallel konnte Damian Zech - trotz einer 2:1-Führung - seine Erfolgsserie gegen Felix Raab nicht fortsetzen (2:3). Am dritten Paarkreuz steuerte Punktegarant Christian Narr mit einem 3:1 gegen Vladislav Krug einen wichtigen Zähler bei. Doch am anderen Tisch konnte Petr Novotny trotz enormen Kampfgeistes ein knappes 2:3 gegen Manuel Drauz nicht vermeiden. So betrug der Rückstand der Tischtennisfreunde zur „Halbzeit“ drei Punkte. Rasch wurde daraus ein Fünf-Punkte-Rückstand (3:8). Obwohl Petr Ocko und Frantisek Blanar alle Kräfte mobilisierten, mussten sie Tom Mayer und Marian Majak jeweils zum 3:1 gratulieren. Davon ließen sich Damian Zech und Gabor Toth nicht bremsen. Sie lieferten Marcel Seimen und Felix Raab Duelle auf Augenhöhe, die sie schließlich jeweils mit 3:2 für sich entschieden. So sehr sich danach Kapitän Christian Narr auch bemühte, durch einen weiteren Erfolg näher an ein Unentschieden heranzurücken, fand er doch in Manuel Drauz beim 1:3 seinen Meister. Trotz der 5:9-Auswärtsniederlage bleibt Altshausen mit 19:9 Punkten auf Platz fünf, gefolgt von Heilbronn (15:15), Hegnach (10:16) und Stuttgart (9:21) auf den Plätzen sechs bis acht. Dahinter beginnt die Abstiegszone mit Mühringen, Wendlingen, Reutlingen und Calmbach. An der Tabellenspitze, nicht mehr erreichbar für die Tischtennisfreunde, stehen Kornwestheim, Staig, Donzdorf und Tuttlingen.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen