Drei Spieltage vor Saisonende ist die erste Entscheidung gefallen. Der SV Langen-enslingen ist Meister und steigt in die Bezirksliga auf. Das Duell um Platz zwei könnte an diesem Spieltag ein jähes Ende finden. Siegt die SG Alb-Lauchert im Spitzenspiel gegen die SG Scheer/Ennetach, nimmt die Mannschaft, die in der kommenden Saison von Heinrich David trainiert wird, an der Aufstiegsrelegation teil. Auch das Tabellenende verspricht Spannung.

SPV Türk Gücü – FC Inzigkofen/Vil./Eng. (So., 15 Uhr; Vorrunde: 2:5). - Vor der Begegnung bekommt Sigmaringens Torjäger Samuel Peter seine Kanone aus der vergangenen Runde, als er maßgeblich am Aufstieg in die Kreisliga A beteiligt war. Ansonsten wird die Begegnung recht unspannend. Der FC 99 will sich für die herbe 1:6-Schlappe gegen Braunenweiler rehabilitieren.

SV Bolstern – FV Bad Saulgau (So., 15 Uhr; 3:1). - Nur noch vier Punkte beträgt der Abstand zwischen Bolstern und dem FCK/Hausen. Es wird drei Spieltage vor Ende durchaus Zeit, den Abstand nicht geringer werden zu lassen. Im Hinspiel lief es gut für Bolstern. Bleibt die Hoffnung, dass Bolstern vergangenes Wochenende gut nutzte, um sich zu regenerieren. Bad Saulgau war vergangene Woche in Kettenacker mit nur elf Spielern angereist, verkaufte seine Haut aber teuer. Der Gast sehnt den Saisonabschluss herbei.

SG Alb-Lauchert – SG TSV Scheer/SV Ennetach (So., 15 Uhr; 3:1). - Die Partie des Spieltags steht in Kettenacker auf dem Programm. Mit einem Heimsieg kann der Gastgeber Platz zwei absichern und damit die Teilnahme an der Qualifikation zur Relegation. Die SG Alb-Lauchert hätte dann sieben Punkte Vorsprung bei noch zwei Spielen. Gegen den FV Bad Saulgau konnte sich die Elf schonen, während die Gäste zuhause gegen den Meister aus Langenenslingen gefordert waren. In Hinspiel ent-eilte Alb-Lauchert der Wenger-Truppe bis zur 82. Minute auf 3:0, ehe Lehr der Anschluss gelang. Diesmal wird es enger, denn es ist die letzte Chance der Gäste. Das bedeutet auch mehr Platz für die Hausherren.

SV Langenenslingen – FV Fulgenstadt (So., 15 Uhr; 7:1). - Das Kontrastprogramm zum Meisterstück Langenenslingens war die Tristesse der Partie in Fulgenstadt, das sich zu einer Nullnummer mühte. Im vorletzten Heimspiel kann die Elf von Markus Bednarek sich dem Schaulaufen widmen. „Wir wollen die letzten drei Spiele auch noch gewinnen“, hieß es von Langenenslinger Seite am vergangangenen Wochenende. Aber es könnte auch sein, dass die zweite Reihe eine Chance kriegt. Auch die Gäste können einen Haken unter die Saison machen und den einen oder anderen Ergänzungsspieler bringen.

SV Hoßkirch – FC Krauchenwies/Hausen II (So., 15 Uhr; 1:0). - Das Hinspiel war laut Hoßkirchs Chef Marcel Stier kein Hingucker. Zu viel stand auf dem Spiel. Ein nur schwer zu ertragendes Spiel war die logische Folge. Für den kommenden Sonntag wird es nicht besser. Der Gastgeber muss gewinnen, um bis auf einen Punkt an den FCK heranzukommen. Nicht vertrauten kann er auf die Tatsache, dass die Gäste mit Langenenslingen und der SG Alb-Lauchert noch zwei dicke Brocken zu spielen haben.

SC Türkiyemspor Saulgau – SV Bronnen (So., 15 Uhr; 3:6). - 61 Gegentore für eine technisch so versierte Mannschaft wie Türkiyemspor sind eindeutig zu viel. Bei optimalem Verlauf wäre Platz drei oder vier drin gewesen. So aber ist der Gastgeber eine der Negativ-Überraschungen der Saison. Auch im vorletzten Heimspiel wartet viel Arbeit. Dass es die Mannschaft kann, hat sie schon bewiesen. Doch die Spieler sehnen das Rundenende herbei. Bronnen hat vergangenen Woche den Klassenerhalt eingetütet. Vorgabe für die Vorbereitung: Daran arbeiten, den phasenweisen Schlendrian von 20 Minuten raus zu bekommen, dann winkt ein einstelliger Tabellenplatz.

Spielfrei: SV Braunenweiler, SV Renhardsweiler

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