Die drei Mannschaften des TV Mengen können mit dem Saisoauftakt zufrieden sein. Sieg für die Frauen, Rang drei für die Männer u
Die drei Mannschaften des TV Mengen können mit dem Saisoauftakt zufrieden sein. Sieg für die Frauen, Rang drei für die Männer und Platz elf für die zweite Frauenmannschaft. (Foto: TV Mengen)
Schwäbische Zeitung

Mit einem souveränen Sieg haben die Triathletinnen des Schwörer-Teams des TV Mengen gleich zu Beginn der Triathlon-Landesliga am vergangenen Wochenende ein Ausrufezeichen gesetzt. Fast fünf Minuten Vorsprung hatten die Mengenerinnen vor dem Zweiten. Auch die zweite Mannschaft vom Gaggli-Team holte mit Rang elf ein gutes Ergebnis. Die Männer des Schunk-Teams erkämpften sich Platz drei.

Während die Wettkämpfe in der Regel in dieser Saison als Einzelrennen ausgetragen werden und die Addition der Zeiten zu einem Mannschaftsergebnis führt, war der Ligaauftakt in Neckarsulm als Mannschaftsrennen angesetzt. Bereits das Schwimmen wurde als Staffel ausgetragen. Jeder Schwimmer absolvierte 200 Meter bevor das nächste Teammitglied ins Wasser durfte. Nachdem der letzte Schwimmer aus dem Becken gekommen war, ging es gemeinsam aufs Rad. Hier galt es, möglichst zusammen zu bleiben, weil am Schluss der jeweils Zweitletzte eines Teams maßgeblich für die Mannschaftsplatzierung war. Gerade in Neckarsulm mit seinen vielen Höhenmetern auf der Rad- und Laufstrecke war eine gleichmäßige Mannschaftsleistung entscheidend.

Karoline Brüstle, Lena Hackenjos, Jule Sauer und Sarah Wilm hieß die Besetzung des Schwörer-Teams. Bereits im Schwimmen zeigten sich die Mengenerinnen an der Spitze. Knapp vor dem Team Silla Hopp wechselte das Quartett auf die Räder. Was dann auf der 20 Kilometer langen, bergigen Radstrecke passierte, war eine Demonstration von Stärke. Keine der 19 gegnerischen Mannschaften war imstande, nur im Entferntesten mit den Mengenerinnen mitzugehen. So betrug der Vorsprung Mengens vor dem Laufen vier Minuten. Auch Mannschaftskollegin Sarah Wilm zollte dem hohen Tempo der Mannschaft Tribut und musste abreißen lassen. So lag es an den drei Führenden, den Vorsprung noch über die ebenfalls bergige Laufstrecke zu halten. Von Zurückhaltung war allerdings nichts zu merken. Mengen sattelte nochmals einige Sekunden oben drauf. Im Ziel hatte das Schwörer-Team knapp fünf Minuten Vorsprung vor den Mannschaften aus Heidelberg und Esslingen.

Enges Duell mit Süßen

Die zweite Frauenmannschaft ging mit Laura Briemle, Julia Gabele, Veronika Köhler und Marlene Windisch an den Start. Gewohnt gut lief das Schwimmen und nur wenige Sekunden nach den Besten schwangen sich die vier Mengenerinnen auf das Fahrrad. Mit einer soliden Leistung konnten sie einen Mittelfeldplatz behaupten und diesen auch über die fünf Kilometer lange Laufstrecke bringen. Der Lohn war ein guter elfter Platz unten den 20 teilnehmenden Mannschaften. Entsprechend zufrieden war Teamchef Peter Heudorfer mit seinen Teams und war vor allem sichtlich überrascht von der Dominanz des Schwörer-Teams.

Die Männer vom Schunk-Team hatten starke Konkurrenz, denn die übrigen Mannschaften hatten über den Winter ihre Kader verstärkt. Aber mit Frederic Henes Tobias Gärttner, Veit Hönle, Patrick Reger und Mario Schierok konnte Mengen fünf sehr gute Athleten aufbieten. Den ersten kleinen Dämpfer gab es allerdings schon im Schwimmen. Teamchef Stefan Vollmer sah seine Mannschaft erst als Sechste aus dem Neckarsulmer Hallenbad kommen. Auf dem Rad setzten sich der spätere Sieger Neckarsulm und der Zweite Heidelberg etwas ab.

Allerdings schoben sich dahinter einige Mannschaften zusammen, aus denen sich auf der Laufstrecke ein packendes Rennen zwischen Mengen und Süßen entwickelte. Keiner konnte entscheidend Raum zwischen sich und den anderen legen. Auf der langen Bergabpassage vor dem Ziel schien es so, als hätte Süßen das Rennen für sich entschieden. Doch im Ziel sprintete Veit Hönle als Vierter, und damit entscheidender Mann am vierten Süßener vorbei und holte mit zwei Sekunden Vorsprung den Podestplatz für das Schunk-Team. Stefan Vollmer war begeistert vom Teamgeist seiner Mannschaft.

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