Schneckenrennen um Platz zwei

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Felix Kötzle (li.) und der SV Uttenweiler würden nur zu gerne wieder gegen den VfB Friedrichshafen - wie vergangenes Jahr in der
Felix Kötzle (li.) und der SV Uttenweiler würden nur zu gerne wieder gegen den VfB Friedrichshafen - wie vergangenes Jahr in der Landesliga - spielen. Doch auf dem Weg zurück in diese Liga muss erst mal die Quali für die Relegation sichergestellt werden. (Foto: Archiv- Thomas Warnack)

Selten hat eine Mannschaft die Fußball-Bezirksliga so dominiert wie der FC Mengen in dieser Saison. Vier Mannschaften beendeten in den vergangenen 20 Jahren die Serie mit nur einer Niederlage (2000/01: FV Bad Schussenried, 2006/07: TSV Allmendingen, 2007/08: FV Bad Saulgau, 2015/16: SV Uttenweiler). Mengen fehlen noch zehn Spiele zur perfekten Saison.

FC Krauchenwies/Hausen a.A. – SV Hohentengen (Sa., 15.30 Uhr; Vorrunde: 1:1). - Beide sind seit vier Spielen ohne Sieg. Die Gäste konnten immerhin drei Unentschieden einfahren. Der Gastgeber steht mit dem Rücken zur Wand. Der FCK/H hat nur drei Punkte mehr auf dem Konto als die Mannschaft auf dem ersten Abstiegsplatz. Beim bislang letzten Vergleich konnte der FCK zu Hause mit 2:1 siegen. Mit einem ähnlichen Ergebnis wäre FCK-Coach Fotiou zufrieden. Die Gäste haben die 20-Punkte-Marke übertroffen.

FC Laiz – FV Bad Saulgau (Sa., 15.30 Uhr; 1:0). - Im Derby geht die Abstiegsangst um. Die Gäste halten die rote Laterne in ihren Händen. Mit nur zehn Punkten aus 18 Spielen ist wenig Staat zu machen. Die Gäste erwarten mit dem Team aus Bad Saulgau aber ihren Angstgegner. Die letzten beiden Spiele gingen verloren (2:4, 0:2). Auswärts konnte der FVS immerhin neun der bisher zehn erspielten Punkte holen. Laiz hofft auf den vierten Heimsieg.

SV Sigmaringen- SG Altheim (Sa., 15.30 Uhr; 3:0). - Die Tabellennachbarn können ohne Druck aufspielen. Mit 26 beziehungsweise 27 Punkten ist der Vorsprung auf die Abstiegsränge groß genug. Die Tagesform wird die Partie wohl entscheiden. Altheim konnte zuletzt in Hundersingen siegen und ist auswärts ernst zu nehmen.

FV Altshausen – FC Mengen (So., 15 Uhr; 1:3). - Der Tabellenachte empfängt den Ersten. Die Gäste sind immer noch unbesiegt in dieser Saison. Über Ostern fuhren die Schwarz-Gelben zwei Zu-Null-Siege (6:0, 3:0) ein. 70 Treffer stehen schon auf der Habenseite beim Tabellenführer, 39 davon hat Alex Klotz erzielt. Mengen verlor zuletzt in Altshausen am 10. August 2014. Damals siegten die Husaren knapp mit 1:0. In dieser Saison konnte der FVA immerhin schon 20 Heimpunkte (sechs Siege, zwei Remis) verbuchen.

SV Bad Buchau – Spfr. Hundersingen (So., 15 Uhr; 0:4). - Der Aufwärtstrend beim SV Bad Buchau hält an. Mit dem Sieg gegen die TSG Rottenacker erkämpfte sich die Mannschaft von Florian Münch den Relegationsplatz. Und auch ein einstelliger Tabellenplatz liegt inzwischen fast in Reichweite. Es fehlen noch fünf Punkte. Gelingt der vierte Heimsieg, macht Bad Buchau ein wichtigen Schritt dorthin. Die Gäste konnten in den jüngsten beiden Begegnungen in Bad Buchau (0:5, 0:3) keinen Treffer erzielen, wollen aber den Traum von Platz zwei wahren.

TSG Rottenacker – SV Uttenweiler (So., 15 Uhr; 1:3). - Mit jeweils 30 Punkten spielen beide Teams noch um Platz zwei. Die aktuelle Formkurve zeigt aber bei beiden ein bisschen nach unten. Der bislang letzte Vergleich endete mit einem Uttenweiler Auswärtssieg (3:0). Die TSG hat in dieser Saison erst einmal zu Hause verloren. Hält die Serie, kann der SVU auf Abstand gehalten werden.

SV Ebenweiler – FV Schelklingen/Hausen (So., 15 Uhr; 1:2). - Beide Mannschaften haben große Abstiegssorgen. Der SV Ebenweiler hat derzeit drei Punkte Vorsprung auf Schelklingen/Hausen. Gelingt der fünfte Saisonsieg, punktet der SVE gegen einen direkten Konkurrenten. Im vergangenen Jahr siegte Ebenweiler deutlich, mit 3:0. Auch für den Gastgeber spricht: Die Gäste warten seit fünf Spielen auf einen Dreier.

FV Bad Schussenried – FV Neufra/D. (So., 16 Uhr; 0:3). - Der Zehnte empfängt den Tabellenzweiten. Auf dem Papier sollte das eine klare Sache für den Gast sein. Die jüngsten Auftritte bei den Violetten waren für die Hackbarth-Elf aber nicht von Erfolg gekrönt. Dreimal (2:4, 1:2, 1:4) ging Neufra als Verlierer vom Platz. Setzen die Neufraer diese Negativserie fort, ist Platz zwei stark gefährdet.

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