Riedlingen: Ungeschlagen Herbstmeister

Lesedauer: 5 Min
 Kapitän Fabian Ragg (links) und Kim Büchele (links) lassen mit dem TSV Riedlingen auch dem Landesligaabsteiger FV Altheim (M.:
Kapitän Fabian Ragg (links) und Kim Büchele (links) lassen mit dem TSV Riedlingen auch dem Landesligaabsteiger FV Altheim (M.: Sebastian Gaupp) keine Chance. Die Zeichen stehen gut, dass die Rothosen in der kommenden Saison selbst in der Landesliga spielen. (Foto: Thomas Warnack)
mir

530 Tore in 118 Spielen haben die Schützen in der Vorrunde der Fußball-Bezirksliga bejubelt. Dies sind 4,5 Treffer pro Spiel. In der vergangenen Saison waren es zum vergleichbaren Zeitpunkt 433 Tore in 113 Spielen. Zwei Partien aus der Hinrunde sind noch nachzuholen. An der Spitze der Liga steht der TSV Riedlingen mit 43 Punkten. In der vergangenen Saison kam der spätere Meister, der FV Bad Schussenried, als Herbstmeister nur auf 33 Punkte.

Vorrundenmeister: Der TSV Riedlingen. Mit 14 Siegen, 50:11 Toren, holte der TSV Riedlingen zehn Punkte mehr als der FV Bad Schussenried im vergangenen Jahr. Die Verfolger TSG Ehingen (32) und der FV Neufra (30) liegen weit hinter den Rothosen.

Torjäger: Mit 18 Treffern liegt Valentin Gombold (TSG Ehingen) auf Rang eins. Felix Bonelli vom FV Bad Schussenried erzielte im vergangenen Jahr in der ersten Halbserie 21 Treffer. Verfolger Gombolds sind Lukas Ottenbreit (SGM SW Rottenacker/Munderkingen) mit 17 Toren, Fabian Beckert (SV Hohentengen, 16) und Pascal Schoppenhauer (TSV Riedlingen, 15). Riedlingen hat zwei Torjäger unter den besten Fünf: Dennis Altergot folgt mit 14 Saisontoren.

Aufsteiger: Beide Aufsteiger landen auf einem einstelligen Tabellenplatz. Die SG Öpfingen ist starker Siebter mit 22 Punkten. Der SV Langenenslingen liegt als Neunter mit 19 Zählern nicht viel schlechter klassiert und besiegte zuletzt die TSG Ehingen (1:0). Das Duell der beiden Aufsteiger Langenenslingen und Öpfingen endete allerdings mit einem 1:8-Debakel für die Engel-Elf.

Heimbilanz: Acht Spiele, acht Siege: Der TSV Riedlingen hat eine makellose Heimbilanz vorzuweisen. 24 Punkte und 24:6 Tore sind eine eindrucksvolle Bilanz. Am anderen Ende der Skala: die SG Altheim, die daheim nur eine Partie gewann und mit vier Punkten (ein Sieg, ein Remis, 10:20 Tore) den letzten Platz in dieser Wertung belegt.

Auswärtsbilanz: Auch auswärts dominierte der TSV Riedlingen. Sieben Siege und nur ein Remis stehen auf der Habenseite. Die Rothosen holten 19 Punkte, bei einer Tordifferenz von 26:5. Ohne Sieg auf fremden Plätzen blieb die SG Hettingen/Inneringen. Zwei Remis und 11:30 Tore sind in der Rückrunde ausbaufähig.

Beste, schlechteste Abwehr: Und wieder ist der TSV Riedlingen ganz vorne: Nur elf Gegentore ließ Riedlingen in 15 Spielen zu. Den Wert des SV Uttenweiler aus dem Vorjahr, als die Wiest-Elf nur sechs Gegentreffer schlucken musste, konnte Riedlingen nicht erreichen. Die schlechteste Defensive stellt derzeit die SG Hettingen/Inneringen (50 Gegentore).

Offensivkräfte: Mit 50 Toren stellt der TSV Riedlingen auch die beste Offensive der Liga. Die 50 Treffer verteilen sich auf sieben Schützen. Alleine zwei Riedlinger haben damit jeder für sich mehr Tore erzielt als der gesamte FV Altshausen. Mit zwölf Toren in 15 Spielen stellen die Schwarz-Gelben die schwächste Offensive. Das macht deutlich, warum der Ex-Landesligist im Keller steht.

Siege, Remisspiele: Insgesamt 97 Siege (Vorjahr: 86) konnten die Mannschaften feiern. Mit 14 Siegen war auch hier der TSV Riedlingen natürlich die erfolgreichste Mannschaft. 21 Spiele endeten in dieser Saison bislang mit einem Remis. Alleine fünf gehen auf den Remiskönig der Liga, den SV Uttenweiler.

Meisterschaft/Abstieg: Der Meistertitel führt nur über den TSV Riedlingen, der angesichts des Vorsprungs schon an die Landesliga denken kann. Die TSG Ehingen und der FV Neufra/D. werden sich wohl um den Relegationplatz streiten. Der Abstiegskampf birgt Brisanz. Hettingen/Inneringen ist zwar Letzter, punktete aber zuletzt, da die verletzten Spieler wieder zurückkehren. Vorletzter ist Altshausen, davor stehen der FC Krauchenwies/Hausen, die SG Altheim und der Landesligaabsteiger FV Altheim, dessen Aderlass in der Sommerpause wohl doch ein wenig zu groß war. Diese fünf Teams sind stark gefährdet, am Saisonende auf einem der beiden Abstiegsplätze zu stehen.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen