Ostrach blamiert sich gegen Dotternhausen

 Kein gutes Spiel macht der FC Ostrach (re.: Alex Rambacher) gegen den SV Dotternhausen - 2:4 zu Hause gegen einen Abstiegskonku
Kein gutes Spiel macht der FC Ostrach (re.: Alex Rambacher) gegen den SV Dotternhausen - 2:4 zu Hause gegen einen Abstiegskonkurrenten. (Foto: Warnack)
Sportredakteur

Einen Rückschlag hat der FC Ostrach am Sonntag zu Hause gegen den SV Dotternhausen in der Fußball-Landesliga hinnehmen müssen. Eine Woche nach dem 3:2-Sieg bei der TSG Ehingen unterlag der FCO einem weiteren Abstiegskonkurrenten mit 2:4 (1:3).

„Das war irgendwie schon vor dem Spiel klar“, sagte Alexander Fischer nach der Partie. „Das hat man in der Vorbereitung auf die Partie heute gemerkt. Ach ja, es ist ja nur Dotternhausen“, beschrieb er die scheinbar bei seiner Mannschaft vorherrschende Einstellung mit einigen flattrigen Handbewegungen. Einigen sei eben nicht klar, dass heute eben Fußball sei - und sonst nichts, kritisierte er die Einstellung seiner Mannschaft. „Es benötigt noch viele Schritte. Ehingen war ein Schritt nach vorne, heute...“

Dabei schien das Spiel zunächst in die richtige Richtung zu gehen. Nachdem Magnus Schwerdt einen Schuss eines Dotternhauseners entschärft hatte, traf Yannick Ender, nicht nur wegen dieser Szene war der Abwehrspieler Ostrachs bester Angreifer an diesem Nachmittag, per Kopf nach einer Ecke – 1:0 (7.).

Doch dann gab Ostrach das Spiel aus der Hand. Dotternhausen nutzte die Schwächen der FCO-Abwehr gnadenlos aus. Zunächst tankte sich Connor Hertrich über links durch, ließ Dieter Styben aussteigen und Yannick Ender ins Leere laufen, legte zurück auf Pascal Eith, der den Ball herrlich ins lange Eck schlenzte – 1:1 (22.). Andreas Zimmermann probierte es nun zweimal mit Weitschüssen, nicht mehr als Torannäherungen. Der nächste Nackenschlag für den FCO folgte. Dotternhausen kombinierte sich ungestört durch die Mitte - dieses Mal war es Hertrich selbst, der flach vollendete - 1:2 (36.). Dann passte Luke Ender auch noch zurück auf seinen Torwart Magnus Schwerdt, er versuchte es eher, der Ball verhungerte, Bosch erlief das Leder, stürzte über das ausgestreckte Bein Schwerdts. Gelb und Elfmeter, den Fabio Müller sicher verwandelte – 1:3 (45. +1.).

„In der zweiten Halbzeit war es ganz ordentlich, aber die erste Halbzeit war unterirdisch“, sagte Fischer nach dem Spiel. Ordentlich schien dabei aber schon hoch gegriffen. Wenigstens ließ sich Ostrach nicht ganz hängen. Yazici tankte sich über links durch, blieb aber an Dotternhausens Torwart hängen (50.).

Dann setzte Yannick Ender einen Freistoß aus 20 Metern knapp übers Tor (55.). Andreas Zimmermann scheiterte mit einem Schuss ebenfalls an SVD-Schlussmann Baasner (70.). Und nun leistete sich Magnus Schwerdt eine überflüssige Aktion und setzte allem ein Krönchen auf, als er den Ball - obwohl es Abstoß für den FCO gab - Richtung eines Dotternhausener Spielers schleuderte und Gelb-Rot sah (80.). Nach dem verletzten Thomas Löffler fehlt nun auch Torwart Nummer zwei. Kurz vor Schluss verkürzte Andreas Zimmermann mit einem an ihm verschuldeten Foulelfmeter - 2:3, doch postwendend bezwang Fabio Müller Aushilfs-Torwart Yazici (90. +1).

„Ich denke, wir haben heute hier verdient gewonnen. Das war ein verdammt wichtiger Sieg für uns“, sagte Dotternhausens Trainer Fabio Gallinaro. „Leider haben wir uns in Halbzeit zwei zu sehr darauf beschränkt, den Vorsprung zu verwalten.“

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