Motivationsschub für 165 Schulanfänger

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 165 Schulanfänger werden bei der Einschulungsfeier der Berta-Hummel-Schule mit Freude empfangen.
165 Schulanfänger werden bei der Einschulungsfeier der Berta-Hummel-Schule mit Freude empfangen. (Foto: ki)
Eugen Kienzler

„Einfach spitze, dass du da bist“ war das Begrüßungslied beim ökumenischen Gottesdienst anlässlich der Einschulungsfeier der Berta-Hummel-Schule am Mittwoch. Nach gemeinsamem Beten und Singen in der Johanneskirche sowie dem Einzelsegen für die 165 Schulanfänger haben Diakon Johannes Jann und Pfarrerin Stefanie Zerfass einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt Schule gewünscht.

Damit dieser Start für die neuen Mitschüler gelang und sicher bei den Schulanfängern und ihren Eltern und Großeltern im Stadtforum in bester Erinnerung bleiben wird, legten sich die Akteure engagiert ins Zeug. Nach der Begrüßung durch die neue Schulleiterin Susanne Fröhlich übernahmen Emma Strigel und Justine Passarge, Schülerinnen der Klasse 4 das Podium, um in souveräner und sympathischer Weise durch ein kurzweiliges, angstnehmendes und mutmachendes Programm zu führen.

Klasse 4b führt Theaterstück auf

Die Klassen 2 b und 2 c entführten ihre Gäste unter der Leitung von Edith Schnebel mit dem Song „Der Löwe schläft heut’ Nacht“ in den Dschungel und leiteten über zu dem von Nina Schlichte und Tanja Hoffmann einstudierten und von der Klasse 4b mit der kooperativen Klasse der Aicher-Scholl-Schule gespielten Theaterstück „Der Löwe, der nicht schreiben konnte“.

Der Löwe kann nicht schreiben. Er ist verliebt in Fräulein Löwe. Er tut, was alle täten, er lässt schreiben. Aber der Blödsinn, den die Ghostwriter zusammendichten, den hält er nicht aus. Der Affe will Bananen mit ihr teilen, das Nilpferd lädt sie zum Tauchen ein, der Liebhaber kriegt Tobsuchtsanfälle. Da nimmt die Löwin ihn mit auf die Wiese und übt mit ihm zusammen das A zum Anfangen. „Auch ihr lernt bald lesen, schreiben und rechnen. Ihr lernt aber noch viel mehr, nämlich euch gegenseitig zu helfen und neue Freundschaften zu schließen“, ermutigte Justine die vom Spiel beeindruckten Erstklässler.

Die letztjährigen Erstklässler und jetzigen Zweitklässler motivierten die Schulanfänger mit dem von Sonja Mico, Yesis Aytekin und Heike Wrobel einstudierten und mit wahren Kunstwerken visualisierten Lied „Anlaut-Alphabet“. Nach dieser musikalischen Lerneinheit ging es, begleitet vom Mutmacherlied „In der Hummelschule gibt es viele frohe Kinder“, in den Klassenformationen mit ihren Klassenlehrern zur ersten Unterrichtsstunde in die Berta-Hummel-Schule. An die Eltern und Lehrkräften adressiert, gab es derweil noch das Grußwort von Bürgermeisterin Doris Schröter, die die Eltern ermutigte: „Geben sie ihren Kindern die Chance, selbstständig zu werden“.

Für Schulleiterin Susanne Fröhlich war es ebenso die erste Einschulungsfeier an der Berta-Hummel-Schule. Deswegen gab es von der stellvertretenden Elternbeiratsvorsitzenden Birgit Möhrle, verbunden mit den besten Wünschen auch eine Schultüte. Die Berta-Hummel-Schule gehört damit zu den Grundschulen, die in der Schulleitung gut besetzt sind und laut Aussage der Schulleiterin lehrkräftemäßig so versorgt ist, dass die Unterrichtsinhalte zu 100 Prozent vermittelt werden können. „Sorgen macht uns noch, wie wir die anstehenden Schwangerschaftsvertretungen auffangen können“, sagte Susanne Fröhlich.

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