Mengen schafft in Halbzeit zwei die Wende

 Miroslav Topalusic, Mengens Trainer, kann mit der Vorrunde nur bedingt zufrieden sein. Zu Hause hui, auswärts gab es zu wenig P
Miroslav Topalusic, Mengens Trainer, kann mit der Vorrunde nur bedingt zufrieden sein. Zu Hause hui, auswärts gab es zu wenig Punkte. (Foto: Thomas Warnack)
Sportredakteur

Der FC Mengen ist am Samstag seiner Heimstärke in der Fußball-Landesliga treu geblieben und hat gegen den starken Aufsteiger TSV Heimenkirch einen 2:1-Sieg gefeiert. Dabei benötigte es aber eine Menge Geduld und eine Leistungssteigerung in den zweiten 45 Minuten und einen - nicht nur wegen seiner beiden Tore - starken Max Schuler, um die Partie zu drehen.

Simon Lang trifft für die Gäste sehenswert

Mengens Trainer Miroslav Topalusic stand die Erleichterung ins Gesicht geschrieben. „In der ersten Halbzeit war das gar nichts“, kommentierte Topalusic die Leistung seiner Mannschaft im ersten Abschnitt. „Aber das hatte auch seine Gründe. Ich musste kurzfristig zwei Spieler ersetzen. Eigentlich hätte Patrick Klotz im Mittelfeld beginnen sollen. Doch er signalisierte beim Warmmachen, dass es nicht geht, zumindest nicht von Anfang an. Ich wollte dann Ladislav Varady auf der Position bringen, doch bei ihm zwickte es im Oberschenkel und so musste ich mit Konrad Schaut beginnen, der meine dritte Option war, diese Position aber noch nicht häufig gespielt hat“, kommentierte Topalusic.

So ging in der ersten Halbzeit folglich einiges nicht so, wie es normalerweise im Mengener Spiel flutscht. Und bereits nach einer Viertelstunde zappelte das Leder im Mengener Netz, als Simon Lang eine Hereingabe von der rechten Seite direkt nahm und ins Tor nagelte (13.). Mengen bemühte sich, hatte aber zunächst keinen Zugriff aufs Spiel und außer einem Lattentreffer keine allzu großen Chancen, das Spiel wieder auf die Ausgangsposition zu stellen.

Jetzt kommt der SV Sulmetingen

Anders in Halbzeit zwei. „Da waren wir griffiger, bekamen mehr Zugriff aufs Spiel.“ Topalusic brachte Eric Dehne auf der rechten Abwehrseite. Das Mengener Spiel funktionierte nun insgesamt besser und Max Schuler drehte die Partie. Zweimal eroberte der FC Mengen in der Abwehr den Ball. Über Kevin Hartl und die Mitte und halblinks ging es schnell nach vorne. Schuler glich mit einem harten Schuss von halblinks ins lange Eck aus (54.) und nur zehn Minuten später tauchte er nach einer weiteren Balleroberung in der Abwehr durch Kapitän Kevin Hartl und einem Steilpass frei vorm Heimenkirchener Torwart auf und traf unbedrängt zum 2:1 (64.).

„Das war für uns ein überlebenswichtiger Sieg“, sagte Miro Topalusic nach der Partie. „Auch wenn man die anderen Ergebnisse sieht. Wir haben gesehen, dass wir in so einem Spiel nur bestehen können, wenn wir die Zweikämpfe annehmen und Mentalität beweisen. Jetzt wollen wir ordentlich in den Winter kommen. Zum Glück haben wir zum Rückrundenauftakt am kommenden Wochenende ein weiteres Heimspiel gegen den SV Sulmetingen.“

Gegen diesen hat die Mannschaft von Miroslav Topalusic noch was gutzumachen, begann beim 1:1 beim Meister des Bezirks Riß der Vorsaison doch in der Vorrunde die Auswärtsmisere, als Mengen einen von nur drei Punkten der Saison in der Fremde verbuchte.

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