Mengen hat die 20-Punkte-Grenze im Visier

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 Mengens Kapitän Kevin Hartl springt höher als sein Weiler Gegenspieler.
Mengens Kapitän Kevin Hartl springt höher als sein Weiler Gegenspieler. (Foto: Thomas Warnack)
Sportredakteur
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Der FC Mengen kann mit einem Sieg gegen den Tabellenletzten SG Kißlegg am Samstag (14.30 Uhr, Ablachstadion) den Sieg gegen den VfB Friedrichshafen „vergolden“. Denn schließlich gilt auch in der Landesliga: Die Punkte gegen die direkten Gegner im Kampf um den Klassenerhalt sind die wichtigsten, die anderen Zähler sind quasi Bonuspunkte.

„Natürlich wollen wir das Spiel gewinnen und die Punkte in Mengen behalten“, sagt Mengens Trainer Miroslav Topalusic vor der Partie gegen den Tabellenletzten. Doch das werde nicht einfach. „Kisslegg ist eine unangenehm zu spielende Mannschaft, die kämpfen, aber auch nach vorne spielen kann“, sagt der Mengener Coach. Das unterstrich der Aufsteiger am vergangenen Wochenende beim ersten Saisonsieg gegen die TSG Balingen II, als die Allgäuer einen Rückstand in einen 4:3-Sieg verwandelten.

Auch deshalb blickt Topalusic nach vorne und nicht auf eventuelle Ausfälle. „Wir werden eine schlagkräftige Truppe aufs Feld schicken. Natürlich haben wir einige angeschlagene Spieler wie Dominic Merk, Alexander Klotz, Patrick Klotz und Manuel Frommeld“, sagt Topalusic und wollte das Training am Freitagabend abwarten. „Ich bin trotzdem fürs Spiel gegen Kisslegg optimistisch.“ Mit der Partie gegen den VfB Friedrichshafen war Topalusic zufrieden, auch wenn er zugibt: „Der Sieg war insgesamt doch recht glücklich. Wir haben das Spiel aufgenommen und ich habe es mir noch einmal angeschaut. Wir hatten vielleicht das nötige Glück, das wir gegen Biberach nicht hatten. Aber ich denke, unsere Formkurve zeigt nach oben.“

Einen Sieg gegen Kißlegg vorausgesetzt, könnte der FC Mengen zuversichtlich in die verbleibenden Spiele gehen. „Gewinnen wir, haben wir 20 Punkte. 20 Punkte aus 13 Spielen. Das hätte ich vor der Saison unterschrieben. Verlieren wir, wäre das natürlich ein Dämpfer. Aber es ginge trotzdem weiter“, sagt Topalusic.

Die SG Kißlegg musste am vergangenen Sonntag bis in die Nachspielzeit zittern, ehe Kapitän Marcel Schneider gegen die TSG Balingen II per Strafstoß zum erlösenden 4:3 traf. Einen starken Eindruck hinterließ Kißlegg gegen Balingen in der Offensive. Vor allem Maik Aschenbrenner auf der linken Außenbahn war ein ständiger Unruheherd. Wenn es Kißlegg gelingt, über weite Strecken mutig nach vorne zu spielen, sollte ein erneuter Erfolg möglich sein. Fraglich ist bei der SGK allerdings immer, wer zwischen den Pfosten steht, weil gleich drei Torhüter verletzt sind.

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