Meisterin: Birgit Keller wirft den Speer auf 35,45 Meter

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Birgit Keller ist deutsche Winterwurfmeisterin im Speerwerfen. Mit Birgit Keller und Gerhard Schatz (beide PSG Sigmaringen) hatten sich zwei Athleten aus dem Kreisgebiet für die Meisterschaften in Erfurt qualifiziert und trafen bei über 1100 Teilnehmern auf große und starke Konkurrenz.

Bereits am Freitagmorgen war Gerhard Schatz als Erster im Einsatz. Bei kühlen Temperaturen und eisigem Wind hatte er sich für das Speerwerfen der Klasse M 60 qualifiziert. Mit 31,70 Metern war er nicht zufrieden, schaffte aber als Siebter dennoch einen Platz in den Urkundenrängen. Am Samstagmorgen begann der Tag für ihn mit dem Kugelstoßen in der Leichtathletikhalle. In einem sehr starken Feld, bei dem fast die komplette deutsche Spitze seiner Altersklasse am Start war, schafft er im dritten Durchgang mit 12,01 Metern die erhoffte Leistung über zwölf Meter und damit den Einzug in den Endkampf der besten Acht.

Im letzten Durchgang gelang ihm noch einmal ein Stoß über die 12-Meter-Linie, leider konnte er sich aber nicht im Ring halten und der Versuch wurde ungültig gegeben. Mit dem siebten Platz war er aber dennoch hochzufrieden. Pech hatte er im Diskuswerfen, als der weiteste Versuch nahe der 40-Meter-Linie für ungültig erklärt wurde. So kamen nur 33,96 Meter in die Wertung, mit denen er aber wieder im Endkampf der besten Acht stand und am Ende auch Achter wurde. Seinen letzten Start des Tages absolvierte er in der Halle im Stabhochsprung. Mit 2,50 Metern schaffte er die gleiche Höhe wie im vergangnenen Jahr und wurde Achter. Aufgrund einer Magen/Darm-Erkrankung musste er den Wettkampf danach abbrechen, konnte am Sonntag nicht mehr an den Start gehen und musste vorzeitig abreisen.

Seine Vereinskameradin Birgit Keller war am Samstagmorgen im Hammerwerfen der Klasse W 45 im Einsatz. Erst mit ihrem letzten Versuch auf 31,51 Meter schaffte sie eine Leistung über 30 Meter und sicherte sich Bronze. Im anschließenden Speerwerfen machte sie es genau umgekehrt. Bereits mit dem ersten Versuch auf 35,45 Meter beeindruckte sie ihre Gegnerinnen, die sich von diesem Schock nicht mehr erholten. Mit deutlichem Vorsprung wurde sie deutsche Meisterin und freute sich über die Goldmedaille.

Am Sonntag startete Birgit Keller noch im Diskuswerfen. Während es im Training im Sigmaringer Sandbühlstadion im Vorfeld der Meisterschaften noch perfekt geklappt hatte, leistete sie sich in diesem Wettkampf gleich vier ungültige Versuche. Der weiteste Wurf der zwei gültigen Versuche landete bei 33,03 Metern. Das reichte, mit wenigen Zentimetern Rückstand auf Bronze zu Rang vier.

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