Nach Hochwasser: Leitungswasser darf nur abgekocht getrunken werden

 Leitungswasser muss wegen Keimen in einem Versorgungsbrunnen vorübergehend abgekocht werden. Das teilen die Stadtwerke Bad Saul
Leitungswasser muss wegen Keimen in einem Versorgungsbrunnen vorübergehend abgekocht werden. Das teilen die Stadtwerke Bad Saulgau in einer Pressemitteilung mit. (Foto: Patrick Pleul/dpa)
Schwäbische Zeitung

Ein Abkochgebot von Trinkwasser gibt es für die Versorgungsbereiche der Brunnenanlage Moosheim (Bereiche Moosheim, Groß- und Kleintissen, Nonnenweiler). Das teilen die Stadtwerke Bad Saulgau in einer Pressemitteilung mit.

Aufgrund des Hochwassers am 23. Juni wurden Keime im Brunnen des Versorgungsbereichs Moosheim festgestellt. Deshalb empfehlen die Stadtwerke, Leitungswasser nur abgekocht zu trinken. Das Wasser soll – so die Stadtwerke – einmalig sprudelnd aufkochen und dann langsam abkühlen. Die Verwendung eines Wasserkochers wird empfohlen.

Und auch für die Zubereitung von Nahrung oder zum Zähneputzen sowie zum Reinigen von Wunden soll ausschließlich abgekochtes Wasser verwenden werden. „Das das Leitungswasser kann für die Körperhygiene, Waschen und die die Toilettenspülung sowie andere Verwendungen als Brauchwasser uneingeschränkt genutzt werden“, heißt es in der Pressemitteilung.

Zustand dauert einige Tage an

Auf Anordnung des Gesundheitsamts Sigmaringen wird das Trinkwasser gechlort. Es kann daher zu leichten Geruchs- oder Geschmacksveränderungen kommen. Gesundheitliche Bedenken besteht aufgrund der geringen Dosierung aber nicht.

Da es nun mehrfache Proben im Leitungsnetz und Hochbehälter bedarf, dürfte eine Freigabe einige Tage in Anspruch nehmen. Sobald die Maßnahmen zu einer Aufhebung des Abkochgebotes erfolgreich waren, werden die Stadtwerke dies mitteilen.

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