Kino und Pizza dienen als Dankeschön

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Schwester Angela reicht bei der Dankeschönaktion den Kindern und Jugendlichen Pizza.
Schwester Angela reicht bei der Dankeschönaktion den Kindern und Jugendlichen Pizza. (Foto: Dekanat Bad Saulgau)
Schwäbische Zeitung

Als Tradition zum Jahresbeginn hat sich die „Dankeschönaktion“ des Bunds der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Dekanat Bad Saulgau entwickelt, heißt es in einer Pressemeldung. Über 160 Kinder und Jugendliche aus den Kirchengemeinden des Dekanats kamen mit großer Vorfreude am Freitagabend ins Kino nach Bad Saulgau, wo sie bereits am Eingang von Dekanatsjugendseelsorgerin Anna Katharina Merk und Dekanatsjugendreferent Chris Schlecht empfangen wurden.

Die Resonanz auf die Einladung so war groß, sodass Jürgen Burth, der Betreiber des Kinos, spontan einen weiteren Kinosaal zur Verfügung stellte. Gewappnet mit Popcorn und Getränken waren die überwiegend aus aktiven Sternsingern und Ministranten stammenden Ehrengäste für den Disneyfilm „Spione Undercover“ gerüstet und durften sich als Dank für ihre wertvolle Arbeit in und für ihre jeweilige Kirchengemeinde zurücklehnen und den Film genießen.

Arbeit der Jugendlichen wird hervorgehoben

Verbunden mit einem Dankeschön seitens des Dekanats an alle Anwesenden, welches von Anna Katharina Merk nach dem Film nochmals hervorgehoben wurde, war die Dankeschönaktion noch nicht beendet. Mit einer logistischen Herausforderung gab es im Anschluss in der Pizzeria „Al Capone“ für die Jugendlichen Pizza und Pasta.

Dekanatsjugendreferent Chris Schlecht hob die Wichtigkeit einer Dankeschönaktion hervor, bei der das Engagement im Fokus stand: „Rückblickend auf das Jahr 2019 wird auch hier im Dekanat deutlich, in welchem großartigen Umfang unsere Kinder und Jugendlichen in und für die Kirchengemeinden aktiv waren.“

Allerdings führte Schlecht weiter aus, dass er sich noch mehr „positive Stärkung“ für die Kinder und Jugendlichen im Alltag der Kirchengemeinde wünschen würde. „Wir dürfen nicht davon ausgehen, dass es selbstverständlich ist dass sie unsere jeweiligen Kirchengemeinden bereichern, dass sie sich hier ehrenamtlich engagieren. Kinder und Jugendliche sollen spüren, dass sie geschätzt und ernst genommen werden“, erklärte der Jugendreferent weiter. Er betonte auch, dass es diese Generation sei, die die Zukunft der Kirche darstelle und dass die jungen Menschen deshalb spüren sollte, „dass ihre Ideen, Wünschen und Vorstellungen gehört und gesehen werden“.

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