An diesem Sonntag ist die Mannschaft um Jimmy Solis gefordert. Noch eine Niederlage kann sich die Kampf-Mannschaft nicht leiste
An diesem Sonntag ist die Mannschaft um Jimmy Solis gefordert. Noch eine Niederlage kann sich die Kampf-Mannschaft nicht leisten. (Foto: Karl-Heinz Bodon)
Thomas Lehenherr

Handball-Landesligist TSV Bad Saulgau reist am Sonntag, 6. Oktober, nach Schwäbisch Gmünd-Bargau. Nach zwei Niederlagen gegen Lauterstein und Vöhringen will die Kempf-Mannschaft gegen die HSG Bargau/Bettringen punkten. Spielbeginn in der Fein-Halle ist um 18 Uhr.

Bei einem Remis gegen Vöhringen, einer hauchdünnen 22:23-Niederlage gegen die starke TG Biberach und einem deutlichen 30:24-Sieg in Friedrichshafen/Fischbach steht die Spielgemeinschaft mit 3:3 Punkten als Tabellensiebter drei Plätze vor Bad Saulgau. Die Leistungsstärke der HSG ist mit der von Vöhringen oder Biberach gleichzusetzen. Möglicherweise ist der Gegner sogar noch stärker einzuschätzen als in der vergangenen Saison, da Bettringen für die neue Saison eine Spielgemeinschaft mit Bargau einging und sich so personell verstärkte.

TSV-Coach Matthias Kempf, der in den vergangenen Tagen im Rahmen eines Fachseminars seine C- und B-Trainerlizenzen verlängerte, weiß also, was auf ihn zukommt und hat in dieser Trainingswoche versucht, vor allem die Auslösehandlungen im Angriff zu verbessern, um den Gegner nicht ungewollt vorschnell in Ballbesitz zu bringen. Zudem sollte die Rückwärtsbewegung nach abgeschlossenen Angriffen beschleunigt werden. In den vergangenen beiden Spielen kassierte Bad Saulgau nach eigenen Angriffen sofort wieder ein Gegentor. In diesem Zug sollte auch die Absprache in der Abwehr verbessert werden, um die beiden Torhüter David Bakos und Jonas Engler zu unterstützen. Zu oft waren beiden auf sich alleine gestellt.

Vorsaison: Zwei Niederlagen

Bad Saulgau erinnert sich nur ungern an die vergangene Saison. Dmals gingen beide Spiele gegen Bettringen verloren. Bettringen belegte am Saisonende Platz vier und landete einen Rang vor Bad Saulgau. Das hektische Spiel in Bad Saulgau ging an Bettringen (30:26), das Rückspiel war wesentlich umkämpfter. Doch die Aufholjagd des Kempf-Teams kam zu spät und Bad Saulgau unterlag (28:29). In beiden Spielen waren Bettringens Spielmacher Marcel Spindler, der souverän auftretende Phillip Schwenk, Simon Rott und Nico Krauß die besten Torschützen. Diese Akteure gilt es auch am Sonntag in die Schranken zu weisen, Bad Saulgaus Abwehrreihe muss sich auf den routinierten und flexiblen Angriff der HSG einstellen. Dass der TSV selbst flexibel spielen kann, hat er gegen Herbrechtingen gezeigt, gegen einen allerdings schwachen Gegner.

„Bargau/Bettringen spielt eine sehr variable, teilweise sehr offene Abwehr. Wir dürfen uns da nicht nervös machen lassen. Vorne machen wir noch viel zu viele Fehler. Die Fehler müssen wir minimieren, das Umschaltspiel von Angriff auf Abwehr optimieren. Wir bräuchten jetzt einen Sieg, um locker zu bleiben“, sagt Trainer Matthias Kempf.

Zum Leidwesen des Trainers knickte Rückraumschütze Daniel Matt gegen Lauterstein um und verletzte sich am Knöchel. „Er wird am Sonntag definitiv nicht spielen. Der Fuß ist dick angeschwollen. Auch nächste Woche ist sein Einsatz fraglich“, sagt Kempf, der ansonsten alle Spieler zur Verfügung hat.

Zum Spiel wird ein Fanbus eingesetzt. Abfahrt ist um 14.30 Uhr auf dem Festplatz hinter der Stadthalle.

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