Jan Gruber und Nico Schluck siegen

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 Sechseinhalb Pferdestärken reichen im Jugendkartslalom, um rund 50 km/h draufzukriegen. Die Fahrer müssen dabei einen mit Pylon
Sechseinhalb Pferdestärken reichen im Jugendkartslalom, um rund 50 km/h draufzukriegen. Die Fahrer müssen dabei einen mit Pylonen abgesteckten Kurs bewältigen. (Foto: Thomas Warnack)
Schwäbische Zeitung

Bei äußerst schlechten Wetterverhältnissen ist der MSC Göge am Sonntag in Hausen am Andelsbach in die Jugenkartsaison gestartet. Dabei fuhr der MSC durch Nico Schluck und Jan Gruber zwei Einzelsiege ein. In der Mannschaftswertung belegte die erste Mannschaft den dritten Platz. Es fehlten nur 13 Hundertstelsekunden zur zweitplatzierten Mannschaft.

Ausgerechnet beim Heimrennen hatten es die Teilnehmer es mit eisigen Temperaturen zu tun. Noch vor dem ersten Lauf begann es leicht zu schneien. Die erste wichtige Entscheidung der Trainer und Schiedsrichter war also die Auswahl der Reifen. Da es aussah, als ob die Strecke nicht vollständig unter Wasser gesetzt werden würde, fiel die Wahl trotz allem auf Slicks. Das Wetter hielt, außer ein paar Tropfen kam nichts mehr aus den bedrohlich schwarzen Wolken. Nach den ersten beiden Durchgängen war bei keinem der MSC-Göge-Fahrer ein sicheres Ergebnis vorhanden. Die Fahrer absolvieren während eines Slaloms drei Durchgänge, die beiden besten zählen in Addition.

Bei allen Startern hing alles vom dritten, entscheidenden Lauf ab. Dementsprechend angespannt war die Miene des Trainers. In Klasse 1 sicherte sich Piet Paul Hammer den dritten Platz. Seine Schwester Josie Hammer fuhr in Klasse 4 den sechsten Platz ein. Ebenfalls in Klasse 4 startend hatte Tim Kuchelmeister ausgesprochenes Pech. Er touchierte im entscheidenden Lauf eine Pylone leicht, sie schlitterte aus dem markierten Feld und bescherte ihm zwei Strafsekunden, die auf die Fahrzeit addiert werden. Damit kam er im Endergebnis auf den siebten Platz. Nico Schluck fuhr in Runde eins Bestzeit in seiner Altersklasse und lag somit vorn, in Runde zwei fielen zu seinem Leidwesen zwei Pylonen und der Ausgang war offen. Er behielt in Runde drei die Nerven und schaffte es so auf Platz eins in Jahrgangstufe 3. Für Jan Gruber lief es in der Klasse 5 im ersten Durchgang ebenfalls sehr gut. Er konnte sich mit einem schnellen, fehlerlosen Lauf die Führung erkämpfen. Im zweiten Durchgang rutschte er nach einem Pylonenfehler auf Rang vier. Doch auch ihm gelang es, sich mit dem dritten Lauf den ersten Platz und damit den Sieg zurückzuholen. Dabei fuhr Jan Gruber in 32,78 Sekunden die Bestzeit aller Teilnehmer in den Klassen 1 bis 5 und blieb als einziger Starter unter 33 Sekunden.

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