Jahrgänger nehmen im Zelt genau Maß

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Bächtlefest, Tag zwei: Beim Jahrgängertreffen im Festzelt steht ein Armbrustschießen auf dem Programm.
Bächtlefest, Tag zwei: Beim Jahrgängertreffen im Festzelt steht ein Armbrustschießen auf dem Programm. (Foto: Dirk Thannheimer)
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Für das Jahrgängertreffen beim Bächtlefest am Freitagnachmittag im Festzelt hat sich der Bürgerausschuss wieder etwas Neues einfallen lassen: Die Jahrgänger durften mit der Armbrust schießen. Außerdem wurden anlässlich des 500. Bächtlefests Tische nummeriert und Preise verlost. Wieder einmal stand die Geselligkeit im Vordergrund.

Herbert Fürst, Jahrgang 1952, visierte im gut gefüllten Festzelt mit der Armbrust die Zielscheibe an, der Pfeil verfehlte aber knapp das Ziel. „Macht nichts“, sagte Herbert Fürst, der seit vielen Jahren das Jahrgängertreffen beim Bächtlefest besucht. „Es ist einfach schön, unter den Jahrgängern zu sein“, so Fürst. Der Jahrgang 1952 ist zahlenmäßig größer geworden, weil es immer mehr Rentner gibt. „Jetzt haben noch mehr 1952er Zeit“, ergänzte Fürst.

Aber so viele Tische wie der Jahrgang 1938 hatte der Jahrgang 1952 nicht reservieren können. 86 Jahrgänger des Jahrgangs 1938 meldeten sich für das Jahrgängertreffen an, das „Die Aulendorfer“ musikalisch eröffneten – zum sechsten Mal in Folge. Richard Frey, Präsident des Bürgerausschusses, führte wie gewohnt durchs Programm und brachte den ein oder anderen Witz mit. Der Jahrgang 1518, so Frey, habe sich kurzfristig abgemeldet, weil der Bus eine Panne gehabt habe. Das machte Laune, das gefiel den Jahrgängern, von denen einige aber lieber wegen der warmen Temperaturen vor dem Zelt saßen.

Pech für diese Jahrgänger, die nicht an der Verlosung teilnehmen konnte, die extra wegen des Jubiläumsbächtles stattfand. Jeder Tisch im Festzelt erhielt eine Nummer, von denen mehrere von Freys Vorgänger German Schreibeis aus einem Lostopf gezogen wurden. Pro Tisch durfte ein Jahrgänger auf die Bühne und sich für ein Couvert entscheiden, in dem wiederum die Preise steckten: Jubiläumsbändel für acht Personen, Eintrittskarten für die Sonnenhof-Therme oder acht Maß Bier für Tisch 73, an dem gejubelt wurde, als Frey den Preis verriet.

Die Jahrgänger freuten sich aber vielmehr darüber, sich zu treffen, zu unterhalten und über alte Zeiten zu plaudern. Nächstes Jahr, sagte Herbert Fürst, wolle er wiederkommen.

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