Im dritten Paarkreuz wird die Ente fett

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 Christian Narr (v.) und Gabor Toth (hi.) tragen entscheidend zum Sieg der TTF Altshausen gegen Mühringen bei und lassen die Tis
Christian Narr (v.) und Gabor Toth (hi.) tragen entscheidend zum Sieg der TTF Altshausen gegen Mühringen bei und lassen die Tischtennisfreunde weiter von einer Spitzenplatzierung zum Saisonende träumen. (Foto: K.-H. Bodon)

Die Tischtennisfreunde Altshausen bleiben mitten im Kampf um die Meisterschaft in der Verbandsliga. Gegen den TTC Mühringen siegten die Tischtennisfreunde am Samstag mit 9:6. Die Partie blieb bis zu den letzten beiden Einzeln offen. Letztendlich sorgten Petr Novotny und Christian Narr im dritten Paarkreuz mit ihren Siegen für die entscheidenden Punkte - getreu dem Motto „Hinten wird die Ente fett“ und bescherten den Tischtennisfreunden einen 9:6-Erfolg.

So verbissen wie am vergangenen Samstag wurde selten in der neuen Sporthalle in Altshausen gekämpft. Mühringens Spitzenspieler Markus Teichert (Bilanz 13:1) hatte vor dem Spiel erklärt, „ein oder zwei Punkte mit seinem Team aus Altshausen mitnehmen zu wollen“. Entsprechend eng war das Match, das er und seine Kollegen den Altshausenern boten und Mühringen kämpfte um jeden Punkt.

Das erwartet schwere Spiel zwischen dem Tabellenzweiten TTF Altshausen und dem Tabellenfünften TTC Mühringen begann für Altshausen wie erhofft. Zwar konnten Toth/Narr trotz eines 12:14 im ersten Satz Teichert/Namesztovszki (Bilanz 7:1) letztendlich nicht gefährden, doch Ocko/Zech (3:0 gegen Schmidt/Geissel) und Blanar/Novotny (3:0 gegen Bolanz/Schüle) brachten die Tischtennisfreunde mit 2:1 nach den Doppeln in Führung. Doch Mühringens Spitzenspieler drehten die Partie.

Petr Ocko (0:3 gegen Attila Namesztovszki) und Damian Zech (1:3 gegen Markus Teichert) konnten sich trotz guter Leistungen nicht durchsetzen. In den folgenden drei Einzeln gewann Mühringen zunächst den ersten Satz und forderte den Tischtennisfreunden alles ab. Doch am Ende waren Gabor Toth (3:2 gegen Frank Bolanz), Frantisek Blanar (3:2 gegen Jan Schmidt) und Petr Novotny (3:2 gegen Daniel Geissel) erfolgreich und drehten die Partie zum 5:3-Zwischenstand. Allerdings kam danach Kapitän Christian Narr mit dem unorthodoxen Spiel von Mark Schüle nicht zurecht (1:3), was am Ende der ersten Einzelrunde den Zwischenstand von 5:4 für Altshausen ergab.

Die nun folgenden beiden Spitzenbegegnungen ließen die Zuschauer begeistert mitgehen. Petr Ocko führte gegen den bundesligaerfahrenen Markus Teichert (u.a. Reutlingen, Ochsenhausen, Sontheim, Plüdershausen, Frickingen) mit dynamischem Tischtennis 2:1, verlor jedoch die Sätze vier und fünf zum 2:3 gegen den inzwischen 48 Jahre alten Routinier Teichert. Damian Zech lieferte Attila Namesztovszki bis zum Ende des fünften Satzes ein spektakuläres Duell auf Augenhöhe, doch auch er unterlag. Mühringen führte mit 6:5 und schickte sich an, Teicherts „Drohung“ wahr zu machen. Die gesamte Last lag auf den folgenden vier Einzeln: Ginge nur eines an die Mühringer, käme das einem Unentschieden gleich, denn das Mühringer Schlussdoppel Teichert/Namesztovszki gilt als nahezu unschlagbar. Zwei verlorene Einzel bedeuteten wohl eine 7:9-Niederlage.

Weitere Spitzenspiele folgen

Doch die Tischtennisfreunde ließen sich aufgrund ihrer in diesem Jahr unerwarteten Erfolgsserie nicht aus der Ruhe bringen und gaben nur noch einen Satz ab: Gabor Toth und Frantisek Blanar ließen Jan Schmidt und Frank Bolanz bei ihren 3:0-Siegen keine Chance. Petr Novotny fand nach einem 7:11 im ersten Satz zunehmend besser ins Spiel und siegte mit 3:1 gegen Mark Schüle. Und auch Christian Narr konnte den jungen Daniel Geissel routiniert mit 11:5, 11:9 und 11:7 bezwingen zum 9:6-Erfolg für die TTF Altshauen. Am kommenden Wochenende, in den entscheidenden Spielen zu Hause gegen Schorndorf und auswärts in Hegnach, besteht die Möglichkeit, dass Altshausen mit weiteren Siegen den zweiten Tabellenplatz stabilisiert. Die Duelle könnten sogar vorentscheidenden Charakter im Kampf um die Endpositionen in dieser Saison haben. Zumindest sind sie richtungsweisend.

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