Golubovic warnt vor heimstarkem Gegner

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Schwäbische Zeitung
Sportredakteur

Der FV Altheim steht am Sonntag (Spielbeginn: 15 Uhr) vor einer hohen Auswärtshürde. Die Reise geht zum Mitaufsteiger nach Heimenkirch, vor allem auf eigenem Gelände ein nicht zu unterschätzender Gegner ist. Die Hei-menkirchener stehen mit einer ausgeglichenen Bilanz (vier Siege, drei Unentschieden, vier Niederlagen) und 16:15 Toren auf Rang zehn der Heimwertung, der FV Altheim nimmt derzeit Rang acht in der Auswärtswertung ein (vier Siege, sechs Niederlagen, 19:21 Tore).

Und: Der FV Altheim kommt mit der Euphorie des 5:1-Sieges zu Hause gegen den TSV Eschach. „Die Stimmung die ganze Woche über gut“, sagt Altheims Trainer Zoran Golubovic. In der ersten Mannschaft überzeugte Altheim vor allem in der Vorwärtsbewegung. „Dafür haben wir nicht so gut gegen den Ball gearbeitet“, sagt Golubovic. „Das haben wir in der zweiten Halbzeit besser gemacht. Dafür haben wir natürlich einige Konter liegen gelassen.“

Alleine zweimal traf der FV Altheim den Pfosten. Einmal Jochen Gulde, einmal Florian Geiselhart, dem damit ein Tor verwehrt blieb in einem Spiel, in dem der Angreifer von den Eschachern nie zu kontrollieren war, sodass auch Eschachs Trainer dem Mann mit der Nummer elf großen Respekt zollte. „Wir haben die rechte Seite überhaupt nicht kontrollieren können“, lobte ihn Stefan Krause. Und auch Zoran Golubovic war mit der Darbietung zufrieden. „Es freut mich für Florian, dass er so ein starkes Spiel gemacht hat, weil er so mannschaftsdienlich spielt“, sagt Golubovic. Auch Jens Hahn verdiente sich ein Lob des Trainers. „Für ihn ist das ja keine unbekannte Position. Er hat das, als er vor Jahren schon mal in Altheim war, ja auch schon gespielt. Aber er hat das als rechter Verteidiger sehr gut gemacht.“

In Heimenkirch muss Golubovic seine Mannschaft umstellen. Sicher ausfallen wird Martin Schrode, der sich bei einem Zusammenprall eine dicke Schwellung über dem Auge zuzog, die im Training am Mittwoch immer noch dick angeschwollen war. Ebenfalls nicht zur Verfügung steht Jonathan Guth. Ein Fragezeichen steht hinter Fabian Springer, der an einer Muskelverletzung laboriert und deshalb gegen Eschach raus musste. „Das werden wir nach dem Freitagstraining entscheiden“, sagt der Trainer. Vor Heimenkirch warnt Zoran Golubovic: „Das wird sicher kein Spaziergang. Dieser Gegner wird uns alles abverlangen. Diese Mannschaft kämpft. Das werden wir spielerisch alleine nicht lösen können. Das zeigen auch die Ergebnisse der anderen Heimspiele Heimenkirchs.“ In diesem Jahr gab für den Aufsteiger bislang einen Sieg, ein Remis und eine Niederlage. Vergangenes Wochenende siegte Heimenkirch gegen den FC Ostrach (2:1), davor mühte sich Friedrichshafen in Heimenkirch zu einem 1:0. Gegen Mietingen gab es ein torloses Remis.

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