Frank Baur belegt Rang drei im A-Turnier

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Die erfolgreichen Schachspieler (v.l.): Frank Baur (Dritter A), Marina Heil (Damenpreis), Tadeus Lewandowski (Seniorenpreis), Gü
Die erfolgreichen Schachspieler (v.l.): Frank Baur (Dritter A), Marina Heil (Damenpreis), Tadeus Lewandowski (Seniorenpreis), Günter Scherbaum (Dritter B), Bozo Starcevic (Sieger B), Herbert Haberbosch (Zweiter B), Holger Namyslo (Zweiter A), Oliver Ome (Foto: Ausrichter)
Schwäbische Zeitung

Das Bürgerhaus in Mengen-Ennetach stand am langen Himmelfahrtswochende vier Tage lang im Blickpunkt der oberschwäbischen Schachwelt, denn die Schachfreunde Mengen waren Ausrichter der diesjährigen oberschwäbischen Bezirkseinzelmeisterschaft. Und im A-Turnier sicherte sich Frank Baur Bronze.

20 Akteure spielten im A-Turnier. Zum Favoritenkreis gehörten Oberligaspieler und FIDE-Meister Holger Namyslo (Biberach) sowie die Verbandsligaspieler Jürgen Längl, Thomas Kohn (beide Tettnang) und Thomas Herz (Langenau). Am Ende setzten sich die Favoriten durch. Jürgen Längl gewann mit sechs Punkten vor Holger Namyslo, der 5,5 Punkte erreichte. Platz drei sicherte sich nach einer sehr starken Leistung der Mengener Frank Baur. Er erspielte sich unter anderem ein Remis gegen Holger Namyslo und kam nach einem sehenswerten Sieg in der Schlussrunde gegen Vadim Reimche (Biberach) auf fünf Punkte, was ihm noch einen Platz auf dem Treppchen einbrachte. Als weitere Mengener Teilnehmer belegten Darko Blazevic Platz zehn und Heinrich Fasshauer Rang 17.

Zum B-Turnier meldeten 44 Teilnehmer. Bozo Starcevic (Tettnang) gewann am Schluss mit 5,5 Punkten vor dem punktgleichen Herbert Haberbosch (Biberach), der in der Feinwertung lediglich einen halben Zähler weniger aufwies. Dritter wurde mit fünf Punkten der Lindauer Günter Scherbaum. Von den Schachfreunden Mengen kam Alfred Leser nach einer soliden Turnierleistung auf einen beachtlichen fünften Rang, was ihm die Qualifikation fürs A-Turnier im nächsten Jahr bescherte. Wilfried Meger erreichte mit 4,5 Punkten einen guten siebten Rang, Thomas Schmitt mit vier Punkten Rang 19.

Alexander Woroschejkin, Helmut Baur und Frydolin Kott landeten mit jeweils 3,5 Punkten im breiten Mittelfeld der Tabelle. Den Preis für die beste Frau sicherte sich einmal mehr Marina Heil aus Wetzisreute, Tadeus Lewandowski (Ravensburg) war bester Senior und der Juniorenpokal ging nach Lindau zu Oliver Omert.

Bei der Siegerehrung sprach der Bezirksvorsitzende Thomas Hartmann dem Organisationsteam der Schachfreunde Mengen um den Vorsitzenden Helmut Baur und Turnierleiter Dominik Schuler ein großes Lob aus für die exakte Planung und tadellose Durchführung dieser Meisterschaft in einem herrlichen Ambiente.

Ortsvorsteher Wolfgang Eberhart war es dann, der den Bestplatzierten die schönen Pokale überreichte. Er würde sich sehr freuen, so der Ortsvorsteher, die oberschwäbischen Schachcracks mal wieder in Ennetach begrüßen zu dürfen.

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