Feuerwehr löscht Brand in Wohn- und Geschäftshaus

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 Die Feuerwehrleute können den Brand an der Hauptstraße in Bad Saulgau schnell löschen. Dennoch kommen zwei Männer mit dem Verd
Die Feuerwehrleute können den Brand an der Hauptstraße in Bad Saulgau schnell löschen. Dennoch kommen zwei Männer mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. (Foto: Yildiray Yildirim/privat)
Redakteur Alb/Lauchert und Pfullendorf

Nach dem Brand in einem Wohn- und Geschäftshaus in Bad Saulgau am Sonntagmittag sind zwei Männer mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht worden. Darüber hinaus rettete die Feuerwehr drei weitere Menschen, die sich im Haus aufhielten.

Gegen 12 Uhr sei die Bad Saulgauer Feuerwehr zu einem Brand an der Hauptstraße alarmiert worden, berichtete Kommandant Karl-Heinz Dumbeck der „Schwäbischen Zeitung“ am frühen Nachmittag. Als kurz darauf die ersten Rettungskräfte eintrafen, bemerkten diese eine starke Rauchentwicklung im zweiten Obergeschoss. „Im ersten Obergeschoss haben sich außerdem drei Personen bemerkbar gemacht und auf den Rauch im Gebäude hingewiesen“, sagt Dumbeck. Daraufhin hätten die Feuerwehrleute damit begonnen, das Gebäude zu evakuieren.

Aus dem ersten Obergeschoss rettete die Feuerwehr drei Personen. Eine weitere hätten die Einsatzkräfte im zweiten Obergeschoss gefunden, sagt Karl-Heinz Dumbeck. Der Mann sei nur noch teilweise ansprechbar gewesen und sei daraufhin dem Rettungsdienst übergeben worden. Er kam mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ebenso ins Krankenhaus wie ein weiterer Mann, der bei dessen Rettung geholfen hatte.

Der Brand hatte sich nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr in einer Küchenzeile im zweiten Obergeschoss entwickelt und konnte zügig gelöscht werden. Im Einsatz waren die Abteilung Stadt mit sieben Fahrzeugen und 48 Einsatzkräften, die Abteilung Bogenweiler mit einem Fahrzeug und neun Einsatzkräften sowie die Abteilung Braunenweiler mit einem Fahrzeug und fünf Einsatzkräften. Hinzu kamen zwei Rettungswagen und ein Führungsfahrzeug des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) beziehungsweise des Malteser Hilfsdienstes, vier Einsatzkräfte der DRK-Bereitschaft Bad Saulgau, eine mit zwei Mann besetzte Streife der Polizei sowie der Organisatorische Einsatzleiter Rettungsdienst (OrgEL). Bad Saulgaus Bürgermeisterin Doris Schröter, die von der Feuerwehr ebenso informiert worden war wie der Erste Beigeordnete Richard Striegel, machte sich vor Ort selbst ein Bild vom Einsatz.

Karl-Heinz Dumbeck betont anlässlich des jüngsten Feuerwehreinsatzes die Bedeutung von Rauchwarnmeldern. „Diese waren in diesem Fall von außen gut hörbar, sodass Bewohner aus der Nachbarschaft auf die Rauchentwicklung aufmerksam geworden waren“, sagt der Kommandant. „Diese haben dann richtig reagiert und die Feuerwehr alarmiert.“ Das Beispiel zeige einmal mehr, dass Rauchwarnmelder Leben retten können.

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