FC Mengen will an den guten Leistungen anknüpfen

 Mengen muss in Weiler ran.
Mengen muss in Weiler ran. (Foto: Inderlied/Kirchner-Media / Imago)
Sportredakteur

Mit dem Selbstbewusstsein von zwei Siegen im Rücken fährt der FC Mengen am Samstag ins Allgäu. Es geht gegen einen Titelkandidaten, den FV Rot-Weiß Weiler.

„Das ist eine Top-Mannschaft“, weiß Topalusic vom Gegner zu berichten. Der hat sich vor Saisonbeginn mit drei „Gastarbeitern“ aus Brasilien verstärkt, die Trainer Jürgen Kopfsguter noch mehr spielerische Klasse an die Hand geben, als die Allgäuer ohnehin schon in ihren Reihen haben.

Doch der FC Mengen glaubt nach den Erfolgen gegen die TSG Ehingen und vor allem gegen den FV Ravensburg II am vergangenen Wochenende wieder an sich. „Klar, nach so einem Sieg geht es dir immer gut“, sagt Topalusic zur Stimmung in der Mannschaft unter der Woche.

„Die Mannschaft hat am vergangenen Wochenende das gut umgesetzt, was ich von ihr verlangt habe. Natürlich ist das nicht unser normaler Spielstil, aber es hat gezeigt, dass wir auch ein zweites Spielsystem gut beherrschen und auf den Platz bringen können“, sagt der Coach.

Gegen Weiler werden die Alternativen personell nur minimal größer. Kapitän Alexander Klotz hat seine Erkrankung überwunden und steht wieder zur Verfügung. Dagegen fallen die beiden etatmäßigen Innenverteidiger Yannik Merk und Loris Teiber weiter aus. „Loris trainiert zwar wieder individuell, aber ein Einsatz käme noch zu früh“, sagt der Trainer. „Und mir ist lieber, er steht mir in den letzten fünf, sechs Spielen der Vorrunde zur Verfügung, als dass wir jetzt irgendetwas riskieren“, sagt Topalusic.

Zumal die Vertreter Dennis Ivanesic und Jonas Renger am vergangenen Wochenende ihre Sache außerordentlich gut gemacht haben und fast nichts zuließen. Ein einziges Mal musste Renger für seinen bereits geschlagenen Torhüter Dominic Merk eingreifen, ansonsten wirkte das Spiel der Ravensburger in weiten Teilen doch ziellos – auch dank der Qualitäten von Ivanesic und Renger.

Dass auch Weiler fehlbar ist, zeigte der zweite Spieltag – das 0:2 zu Hause gegen Heimenkirch. Dagegen ist das zweite Spiel der Saison ohne Sieg – das 1:1 vergangene Woche in Friedrichshafen – wohl eher als Erfolg für die Elf von Jürgen Kopfsguter zu werden, als Raimond Hehle nur zehn Minuten nach der Führung des VfB Friedrichshafen durch Pascal Booch in der Schlussminute der ersten Halbzeit den Ausgleich markierte. Gleichzeitig der Endstand im Spitzenspiel.

„Wir freuen uns auf das Spiel. Ich spiele sehr gerne in Weiler. Für solche Spiele lebt man doch. Natürlich müssen wir 100 Prozent bringen, das wissen wir. Aber wir wollen an die gute Leistung vom vergangenen Samstag im Allgäu anknüpfen“, sagt Miroslav Topalusic.

Wir haben die allgemeine Kommentarfunktion unter unseren Texten abgeschaltet. Für einzelne Texte wird es auch weiterhin die Möglichkeit zum Austausch geben. Aufgrund der Vielzahl an Kommentaren können wir derzeit aber keine gründliche Moderation mehr gewährleisten. Mehr Informationen zu unseren Beweggründen finden Sie hier.
Kommentare werden geladen

Persönliche Vorschläge für Sie