Falsche Polizisten ergaunern Vermögen einer 76-Jährigen

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 Falsche Polizisten ergaunern einer 76-Jährigen ihr Vermögen.
Falsche Polizisten ergaunern einer 76-Jährigen ihr Vermögen. (Foto: dpa)
Schwäbische Zeitung

Über einen Zeitraum von mehreren Monaten gaben sich unbekannte Täter gegenüber einer 76-jährigen Frau als Polizeibeamte aus, die einer Einbrecherbande auf der Spur seien. Durch diese Vorgehensweise haben sie die Frau um mehr als 200 000 Euro betrogen.

Nachdem sich zunächst eine angebliche Polizistin telefonisch gemeldet und mitgeteilt hatte, dass bei der Festnahme von Einbrechern eine Notiz mit dem Namen der Frau und dem Hinweis auf deren Vermögen aufgefunden worden sei, meldete sich anschließend ein angekündigter „Hauptkommissar“ von Interpol. Dieser befragte die 76-Jährige nach ihren Vermögenswerten und erlangte durch seine geschickte Gesprächsführung Zugriff auf den Computer der Frau.

Bereits am Folgetag warf das Opfer auf Anweisung einen Briefumschlag mit einer höheren Bargeldsumme aus dem Fenster ihres Autos und wurde in der Folgezeit unter anderem durch ein fingiertes Schreiben des Bundeskriminalamtes dazu gebracht, ein Konto bei einer Bank einzurichten, auf das sie ihr Vermögen transferierte. Mit dem ermöglichten Online-Zugriff und den von der Geschädigten erlangten TAN-Nummern gelang es den Betrügern letztlich, diese hohe Summe zu ergaunern.

Erst als sich die Frau direkt an das Bundeskriminalamt wandte und dort nachfragte, flog der Schwindel Ende November auf.

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