Fängt Laiz den FCK/Hausen noch ab?

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 Ein Bild aus besseren Tagen: Heute muss einer in die Kreisliga A absteigen, entweder die Grün-Weißen aus Laiz oder die Rot-Weiß
Ein Bild aus besseren Tagen: Heute muss einer in die Kreisliga A absteigen, entweder die Grün-Weißen aus Laiz oder die Rot-Weißen aus Krauchweies und Hausen. (Foto: Archiv- Thomas Warnack)
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Drei Punkte und elf Tore Vorsprung: Der FV Bad Schussenried kann den Meisterschaftssekt kaltstellen. Die TSG Ehingen verspielte am vergangenen Wochenende auf eigenem Gelände gegen Hohentengen, beim 0:2, wohl alle Chancen auf den Titel. Nur ein 6:0-Sieg im Schussental würde Ehingen noch helfen. Aber Platz zwei und damit die Relegation, ist sicher. Am Tabellenende gibt es ein Fernduell um den Relegationsplatz: Noch hat der FC Krauchenwies/Hausen drei Punkte Vorsprung auf den FC Laiz, muss aber nach Riedlingen, während der FC Laiz die bereits gesicherte SGM SC Blönried/SV Ebersbach empfängt.

TSV Riedlingen - FC Krauchenwies/Hausen a.A. (Sa., 17 Uhr). - Die jüngsten beiden Niederlagen in Folge haben den FCK/Hausen in die Bredouille gebracht. Beim besten Rückrundenteam der Liga wird es wohl schwierig zu punkten. Kassiert der FCK die 17. Saisonniederlage und punktet der FC Laiz auf eigenem Gelände, dann ist der Abstieg des Ex-Landesligisten in die A-Klasse besiegelt. Der TSV will im letzten Heimspiel die starken Saisonleistungen bestätigen, den zwölften Heimsieg sichern und den FV Neufra noch überholen.

FC Laiz - SGM SC Blönried/SV Ebersbach (Sa., 17 Uhr). - Der siebte Saisonsieg soll dem FC Laiz die Voraussetzung schaffen, die Klasse doch noch zu halten. Ein Sieg ist Voraussetzung. Gleichzeitig muss Laiz auf eine Niederlage des FC Krauchenwies/Haus a.A. in Riedlingen hoffen. Die letzten Leistungen sprechen für den FC Laiz. Im Hinspiel trennten sich die Kontrahenten mit einem Remis (2:2). Mit einem Punkt wäre dem Gastgeber aber nicht geholfen. Ein Sieg muss her. Das ist die Voraussetzung, um eine Chance auf die Relegation zu haben.

FV Bad Schussenried - TSG Ehingen (Sa., 17 Uhr). - Mit dem erhofften Endspiel ist es nun doch nichts geworden. Die TSG holte aus den letzten vier Spielen nur fünf Punkte und liegt mit drei Punkten und elf Toren hinter dem Gegner fast aussichtslos zurück. Der Gastgeber will als bestes Heimteam der Liga (elf Siege, drei Remis, ungeschlagen) die Meisterschaft und die Rückkehr in die Landesliga mit einem Sieg feiern.

SG Hettingen/Inneringen - SV Sigmaringen (Sa., 17 Uhr). - Im letzten Heimspiel der Saison will die SG gegen den Tabellenletzten noch einmal punkten. Der sechste Heimsieg soll her. Das schwächste Auswärtsteam der Liga (nur fünf Punkte) wird wohl auch im letzten Bezirksligaspiel den Kürzeren ziehen.

Spfr. Hundersingen - SV Bad Buchau (Sa., 17 Uhr). - Die Platzherren haben drei Punkte mehr auf der Habenseite. Sollte dem Gast ein Dreier gelingen, kann er nach Punkten gleichziehen. In der Offensive scheint der Gastgeber einen Vorteil zu haben. Mit 70 Toren haben die Sportfreunde Hundersingen auch in diesem Jahr die meisten Tore der Liga erzielt.

FV Neufra/D. - SV Uttenweiler (Sa., 17 Uhr). - Im Spiel der Tabellennachbarn geht es um den dritten Platz. Die Historie spricht für den Gastgeber. In den letzten 18 Vergleichen ging der FVN zwölfmal als Sieger vom Platz. Beide Teams hatten sich vor der Saison mehr versprochen. Im letzten Saisonspiel wird wohl die Spielfreude über den Erfolg entscheiden.

SG Altheim - TSG Rottenacker (Sa., 17 Uhr, 6:1). - Beide können befreit aufspielen. Der Abstieg ist gebannt und die Klasse gesichert. Der Gastgeber will die gute Heimbilanz bestätigen und den siebten Sieg einfahren. Die Gäste wollen sich noch für die klare Hinspielniederlage revanchieren.

SV Hohentengen - FV Altshausen (Sa., 17 Uhr). - Im letzten Heimspiel der Saison kann der SVH stolz auf das Erreichte sein. Platz sechs ist mehr als die Verantwortlichen erwartet hatten. Vor allem die starke Auswärtsbilanz mit 21 Punkten bildet den Grundstock. Für den Gast sah es lange nicht gut aus: Drei Siege aus den letzten fünf Spielen brachten den Klassenerhalt. Die letzten drei Vergleiche der Kontrahenten endeten mit einem Remis. Ein gutes Omen?

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