Exzellenzschule in Bad Saulgau: Ministerpräsident Kretschmann überrascht mit Zeitplan

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Eine Zukunft der Gebäude des früheren Aufbaugymnasiums als Teil eines Exzellenzgymnasiums für den MINTech-Bereich scheint greifb
Eine Zukunft der Gebäude des früheren Aufbaugymnasiums als Teil eines Exzellenzgymnasiums für den MINTech-Bereich scheint greifbar. (Foto: Dirk Thannheimer)
stellv. Redaktionsleiter

Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich beim Festakt anlässlich 1200 Jahre Bad Saulgau am Samstag in der Stadthalle stark gemacht für den Bau des Exzellenzgymnasiums. Trotz der hohen Kosten von 80 Millionen habe er sich persönlich dafür eingesetzt.

Das geplante Exzellenzgymnasium mit Internat für besonders begabte Schüler in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINTeckh) in Bad Saulgau ist umstritten. Das weiß auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Beim Festakt in Bad Saulgau ging er auch auf die Bedenken der Projektgegner ein und zeigte Verständnis: „Das ist sehr, sehr viel Geld.“ Dennoch habe man das Projekt nun kabinettsreif. Kretschmann stellte eine Entscheidung noch vor den Osterferien in Aussicht.

Angesichts des demographischen Wandels und des Mangels an Ingenieuren setzt Kretschmann sich persönlich für die geplante besondere Schule in Bad Saulgau ein. Nach den Planungen der Landesregierung sollen in der Schule ganz neuer Art 192 Schüler mit besonderer Begabung in den MINTech-Fächern in den Klassen 10 bis 12 lernen und auch gemeinsame Projekte mit Universitäten realisieren.

Für das Projekt sollen das frühere Aufbaugymnasium und japanische Schule umgebaut und mit Neubauten für Unterricht Aula und Internat erweitert werden. Das Gelände befindet sich in Besitz des Landes. Kretschmann äußerte am Samstag in Bad Saulgau die Hoffnung, dass sich auch die Wirtschaft vor Ort an dem Großprojekt beteiligt.

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