Erfolgreiches Debüt auf der Langdistanz

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Eisern auf der Strecke, ein Lächeln im Ziel: Pirmin Siedlitzki und Michael Strottner.
Eisern auf der Strecke, ein Lächeln im Ziel: Pirmin Siedlitzki und Michael Strottner. (Foto: privat)
Schwäbische Zeitung

Mehr als 4000 Athleten starten beim Langdistanz-Triathlon in Roth bei Nürnberg. Sie schwimmen zunächst 3,8 Kilometer im Main-Donau-Kanal, dann fahren sie Kalvarienberg, dem „hill of pain“, sowie dem Anstieg am legendären Solarer Berg 180 Kilometer Rad und schließlich suchen sie auf der Marathonstrecke die persönliche Herausforderung.

Als Sebastian Kienle, der am Ende die Challenge Roth in 7:46:23 als Sieger klar für sich entscheiden wird, in der Spitzengruppe der Schwimmer nach knapp 48 Minuten das Wasser verlässt, stehen Pirmin Siedlitzki und Michael Strottner vom Tri Team Bad Saulgau gleichermaßen geduldig wie aufgeregt noch am Ufer. Beide starten in der Altersklasse 30. Während Michael Strottner ein „Wiederholungstäter“ ist, der vor zwei Jahren die Herausforderung Roth schon einmal meisterte, ist Pirmin Siedlitzki zwar seit einigen Jahren auf Olympischer- und Mittel-Distanz erfahren, aber doch Neuling auf der Langdistanz. Er weiß in allen Disziplinen davon zu überzeugen, das zeigen die 1:03.45 für die 3,8 km Freistil, die 5.17:01 über die 180 Radkilometer und die 3:51:54 beim Marathon. Mit einer Endzeit von 10:17:59 erreicht er das Ziel in Roth – als 94. seiner Altersklasse und auf Platz 296 von 2500 gestarteten Männern. Bei Michael Strottner zahlte sich seine Erfahrung und sein Kämpferherz aus. Nach sehr guten 1:08:04 im Schwimmen bewältigte er die 180 Kilometer in 5:54:13. Die 4:45:26 im Marathon reichten aber immer noch, um in 11:54:39 unter der 12-Stunden-Marke zu bleiben.

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