Elisabeth Gruber vertritt Ute Wrobleski

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 Elisabeth Gruber übernimmt ab Montag, 17. September, die kommissarische Schulleitung der Grundschule Renhardsweiler.
Elisabeth Gruber übernimmt ab Montag, 17. September, die kommissarische Schulleitung der Grundschule Renhardsweiler. (Foto: Dirk Thannheimer)
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Vom Ruhestand zurück ins Klassenzimmer: Elisabeth Gruber, ehemalige Schulleiterin der Berta-Hummel-Schule Bad Saulgau, übernimmt ab Montag, 17. September, die kommissarische Schulleitung der Grundschule Renhardsweiler. Die 66-Jährige vertritt für ein paar Wochen Schulleiterin Ute Wrobleski, die erkrankt ist. „Das ist eine befristete Krankheitsvertretung“, sagt Gernot Schultheiß, Leiter des staatlichen Schulamts Albstadt.

Vor den Sommerferien hatte sich Elisabeth Gruber von den Schülern und vom Kollegium der Berta-Hummel-Schule verabschiedet. Jetzt ist sie wieder in Amt und Würden und trägt für einen kurzen Zeitraum die Verantwortung für die Grundschule Renhardsweiler, in der seit diesem Schuljahr nach einer neuen Einteilung der Schulbezirke 82 Grundschüler in vier Klassen unterrichtet werden – darunter etliche Kinder aus Moosheim, Kleintissen und Großtissen. 26 Erstklässler werden heute eingeschult. Vergangenes Schuljahr waren es drei Klassen mit insgesamt 48 Schülern. Der Schulbezirkswechsel stellt sicher, dass künftig mehr Grundschüler aus Bad Saulgauer Stadtteilen an die Grundschule Renhardsweiler gehen. Damit soll die mit Kapazitätsproblemen kämpfende Berta-Hummel-Schule in der Kernstadt entlastet werden.

„Wir sind froh, dass Frau Gruber aushilft“, ergänzt Gernot Schultheiß. Das staatliche Schulamt habe einen guten Kontakt zu Gruber und sie überreden können. „Sie kommt von einer deutlich größeren Schule. Das macht sie mit links“, ergänzt Schultheiß, der versichert, dass Ute Wrobleski so bald wie möglich wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren wird. Sie sei derzeit einfach nicht dienstbereit.

Die Grundschule Renhardsweiler soll sukzessive zu einer zweizügigen Grundschule ausgebaut werden. Laut Schultheiß sei aber nicht davon auszugehen, dass alle vier Jahrgangsstufen die Zweizügigkeit erreichen würden. „Die Prognose lautet, dass es am Ende etwa 110 Schüler sein werden“, sagt Schultheiß.

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