Ein Fußballverein kommt auf die Römer

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 Gute Stimmung herrscht unter den Theaterspielern in Renhardsweiler: Die Premiere naht.
Gute Stimmung herrscht unter den Theaterspielern in Renhardsweiler: Die Premiere naht. (Foto: privat)
Eurgen Kienzler

„Hilfe, die Römer kommen“ heißt das neuste Stück der Theatergruppe Renhardsweiler. Premiere ist am Samstag, 30. März im Dorfgemeinschaftshaus (DGH) in Renhardsweiler.

Derzeit brennt in der Schule in Renhardsweiler mehrmals in der Woche bis spät abends Licht, denn an diesen Abenden büffeln die elf Ensemblemitglieder der Theatergruppe Renhardsweiler ihre Rollen. Was vor 1989, also vor 30 Jahren, mit der Komödie „Die adelige Susanne“ begann, findet in diesem Jahr mit der Komödie „Hilfe, die Römer kommen“ ihre Fortsetzung. Seit 30 Jahren und ebenso vielen Aufführungen mit dabei sind Petra Gebhart und Conny Widmann.

Heidi Mager hat die Komödie in drei Akten, „Hilfe, die Römer kommen“, geschrieben. Hat das etwas mit Asterix und Obelix zu tun, fragt man sich unwillkürlich. Von der inhaltlichen Beschreibung des Stückes eigentlich gar nicht. Da gibt es einen örtlichen Friseurmeister mit seinen Problemen, dem beispielsweise die weibliche Kundschaft wegläuft. Er wird auch nicht, wie von ihm gewünscht, Vorsitzender des Fußballvereins und überhaupt: „Mit den Frauen läuft es auch nicht mehr so recht“. Sein Fußballclub will ein Theaterstück aufführen, um die leere Vereinskasse aufzufüllen.

Turbulente Proben

Aha, wird man meinen, hat das etwas mit der aktuellen Schirmherrschaft des SV Renhardsweiler zu tun? Tatsächlich geht es darum: Der gescheiterte Kandidat bekommt die Hauptrolle, der cholerische VereinsVorsitzende führt Regie und auch das Schauspielkollegium ist sich alles andere als „grün“. In der Textbeschreibung heißt es: Wenn Laien ein Römerdrama spielen, kann das gut gehen? Schon wieder die Römer, und auf dem Ankündigungsplakat ist auch noch ein Römerhelm. Wer wissen will, was tatsächli8ch dahinter steckt, sollte sich das Erlebnis „Theater live“ gönnen. Inszenierungen unter der Leitung von Ulrike Keßler sind bekannt für Schwung und Situationskomik. Es wird als Training der Lachmuskeln empfohlen

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