Die Vereine sind gerüstet

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 Die SGM Ertingen/Binzwangen (gestreifte Trikots) sorgt in der Hinrunde für eine der positiven Überraschungen der Liga und beleg
Die SGM Ertingen/Binzwangen (gestreifte Trikots) sorgt in der Hinrunde für eine der positiven Überraschungen der Liga und belegt Platz zwei, der SV Dürmentingen kämpft als Viertletzter gegen den Abstieg. (Foto: Thomas Warnack)
Hans Aierstok

Genau drei Monate nach Beginn der Winterpause soll am Wochenende die Rückrunde in der Fußball-Kreisliga A 1 weitergeführt werden. Die Zeit der Vorbereitung ist damit zu Ende. Schon seit einigen Wochen sind die Vereine in der Vorbereitung auf die Punkterunde aktiv. Besonders die Kunstrasenplätze der Region wurden zu Training und Spielen reichlich genutzt. Die Vereine dürften gut gerüstet sein. Die Schwäbische Zeitung wirft wenige Tage vor dem ersten Spieltag nach der Winterpause einen Blick auf die derzeitige Situation bei den 15 Mannschaften der Kreisliga A1. Im Blickpunkt stehen die Vereine, die sich Hoffnungen machen können, am Ende der Saison auf den ersten beiden Plätzen sich zu platzieren. Doch allen Mannschaften ist wichtig, gut aus den Startlöchern zu kommen.

FV Schelklingen-Hausen (1. Platz/37:19 Tore/35 Punkte): Als Herbstmeister hat der FV Schelklingen-Hausen drei Punkte Vorsprung vor der Konkurrenz. Doch Trainer Fabian Flinspach weiß, dass so ein Vorsprung schnell aufgebraucht sein kann. Beim Tabellenführer ist derzeit noch Mario Sopic rotgesperrt. Darüber hinaus fehlen immer noch einige Langzeitverletzte. Der deutliche Sieg im Testspiel gegen den A-Liga-Tabellenführer Hüttisheim aus dem Bezirk Donau/Iller kann die Schelklinger optimistisch stimmen.

SGM Ertingen/Binzwangen (2./34:25/32): Etwas überraschend platzierte sich die Spielgemeinschaft Ertingen/Binzwangen auf dem zweiten Rang. Trainer Bernd Rumpel will keine Prognose wagen und von Spiel zu Spiel denken. Er schätzt seine Mannschaft als die schwächste aus dem Spitzenfeld ein, doch schöpft Rumpel zum Rundenbeginn personell aus dem Vollen. „Wir wollen uns oben festsetzen und dranbleiben“, sagt der SGM-Trainer. Zuletzt gewann die SGM gegen den klassengleichen SV Braunenweiler. In der Vorbereitung wurde auch gegen einige Bezirksligisten gespielt.

SG Griesingen (3./33:20/31): Mit nur vier Punkten Rückstand auf den Tabellenführer zählt auch die SG zum Favoritenkreis. „Wir wollen das Beste herausholen“, sagt SG-Fußball-Abteilungsleiter Dominic Brunner. Die Griesinger konnten alle geplanten Vorbereitungsspiele austragen, allerdings war die Trainingsbeteiligung eher mäßig. Als positiv bezeichnet Dominic Brunner, dass Peter Gobs wieder zu seiner alten Torgefährlichkeit zurückgefunden hat.

SV Betzenweiler (4./33:19/29): Die Mannschaft von Trainer Daniel Weber hat zwar momentan sechs Punkte Rückstand zur Spitze, aber auch ein Spiel weniger ausgetragen als die Konkurrenten auf den Plätzen eins bis drei. „Wir sind voll im Plan und haben auch eine gute Vorbereitung hinter uns“, sagt Daniel Weber, der Betzenweiler im ersten Jahr trainiert. Es schmerzt besonders die Verletzung von Kapitän Thomas Traub. Auch Elmar Locher und Timo Werkmann fehlen zunächst. Das Ziel heißt laut Weber jedoch: Platz eins oder zwei. Der Coach ist auch zuversichtlich, am Ende der Saison oben zu stehen.

Ein starkes Mittelfeld

SGM Daugendorf/Zwiefalten (5./37:26/25): Die SGM Daugendorf/Zwiefalten hat zusammen mit dem Tabellenführer den stärksten Angriff und ist mit einem erheblichen Abstand Tabellenfünfter.

SF Kirchen (6./30:31/25): Eine starke Vorrunde hat Kirchen bisher gespielt. Mit einem Spiel im Rückstand haben die Sportfreunde 25 Punkte. Allerdings ließen einige Test-Ergebnisse zu wünschen übrig. Einzige Veränderung in der gesamten Liga: Jürgen Heinzelmann ging zum SV Egg an der Günz.

SV Ringingen (7./19:14/22): Der neue Trainer Joachim Oliveira hat mit dem Relegationsteilnehmer der vergangnen Saison in der Rückrunde noch einiges vor. „Die Jungs ziehen gut mit“, sagte Oliveira nach dem knappen 2:3 im Testspiel beim Riß-Spitzenreiter SV Sulmetingen.

FC Schelklingen/Alb (8./25:20/21): Der FC Alb hat zwar die Runde sehr erfolgreich begonnen, in der Folge aber mehrmals enttäuscht. Auch das Team von Trainer Wilfried Staiger hat ein Spiel weniger ausgetragen als die meisten anderen Kreisligisten. Mit erst 21 Punkten werden die Älbler ehrgeizig genug sein, um in der Rückrunde anzugreifen.

SGM Schwarz Weiß Donau II (9./28:40/20): Auch die Spielgemeinschaft SW Munderkingen/Rottenacker hat bisher in der Liga ein Spiel weniger und in den vergangenen Wochen auch nur wenige Vorbereitungsspiele ausgetragen. Das Fusionsteam hat sich in der Kreisliga bisher zufriedenstellend geschlagen.

Ab Rang zehn wird es gefährlich

SG Ersingen (10./27:32/18): Die SG Ersingen belegt Rang zehn. Als Aufsteiger hat sich die SG bisher gut geschlagen und in der Vorbereitung zuletzt viermal gewonnen. Doch Spielertrainer Marco di Martino mahnt zur Vorsicht, denn die bisher 18 Punkte sind kein Ruhekissen. Seine Mannschaft müsse noch zulegen, sagt der Trainer des Aufsteigers.

SF Donaurieden (11./26:35/18): Mit ebenfalls 18 Punkten stehen die Sportfreunde aus Donaurieden auf Rang elf. Sie haben zwar zuletzt gegen die SG Dettingen souverän gewonnen, in anderen Vorbereitungsspielen jedoch nicht überzeugt. Der im vergangenen Sommer gekommene, erfahrene Trainer Goran Grgic wird seiner Mannschaft die nötigen Impulse verleihen.

SV Dürmentingen (12./29:38/16): Dürmentingen ist schwer auszurechnen. Erst der letzte Sieg vor der Winterpause in Rißtissen hat der Mannschaft etwas Luft verschafft.

SF Bussen (13./28:40/15): Der Aufsteiger hat in den bisherigen 15 Spielen nur genauso viele Punkte geholt und ist auf Platz 13. Spielertrainer Manuel Steinborn hat aber noch viel Arbeit, um mit seiner Mannschaft den Verbleib in der Liga zu schaffen.

SV Oberdischingen (14./21:28/14): Auch Trainer Markus Schmid hat mit dem SV Oberdischingen den Nichtabstieg im Visier. Im Moment steht seine Mannschaft auf Platz 14 mit ebenso vielen Punkten. Es ist zu erwarten, dass der SV Oberdischingen nochmals angreift.

TSV Rißtissen (15./17:37/12): Jetzt schon kritisch ist die Situation für den TSV Rißtissen. Er liegt auf dem letzten Tabellenplatz und muss auf einen guten Start und viele Punkte in der Rückrunde hoffen.

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