Die Elftklässer am Störck-Gymnasium wählen erstmals Kurse

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 Max Igel, Angelina Eisele, Inga Baur und Jonathan Weiß (von links) beschäftigen sich an der Schule derzeit mit den Kurswahlen.
Max Igel, Angelina Eisele, Inga Baur und Jonathan Weiß (von links) beschäftigen sich an der Schule derzeit mit den Kurswahlen. (Foto: Störck-Gymnasium)
Schwäbische Zeitung

Die Elftklässler des Störck-Gymnasiums wählen dieser Tage erstmals ihre Kurse, das teilt die Schule mit. Die Wahl der Kurse für die Oberstufe bildet die Grundlage für einen guten Abschluss und gibt nicht selten die Richtung für den späteren Studien- und Berufsweg vor. Für diese Wahl gibt es am Störck-Gymnasium einen klaren Fahrplan. Zuerst wurden die Schüler und deren Eltern grundlegend über die neuen Regelungen der Oberstufe, die die Reform 2018 mit sich brachte, informiert. Im Anschluss daran bereiten sich die Schüler derzeit auf die Vorwahlen vor.

„Das zeigt mir, dass sich die Schüler intensiv mit ihrer Zukunft auseinandersetzen“, sagt Oberstufenberater Marcel Gutekunst laut Mitteilung und ergänzt: „Sicher betreiben wir hier einen sehr hohen Beratungsaufwand, aber wir glauben eben, dass sich eine wohlüberlegte Kurswahl positiv auf den Bildungserfolg auswirkt“. Dieser Meinung sind auch Inga Baur, Angelina Eisele, Jonathan Weiß und Max Igel aus der elften Klasse. Eisele will in der Pharmabranche arbeiten und wird deshalb „wahrscheinlich Biologie wählen“. Auch Weiß hat klare Vorstellungen: „Weil ich später Maschinenbau studieren will, bieten sich Mathe und Physik an“. Ähnlich sieht es auch sein Klassenkamerad Igel. „Ich würde später gerne einmal im Bereich Luft- und Raumfahrttechnik arbeiten“, erklärt er, „aber ich könnte mir auch andere Berufszweige vorstellen“. Deshalb habe er auch überlegt, „vielleicht den Leistungskurs Wirtschaft zu belegen“.

Das berge aber natürlich ein Risiko, weil er dann zwingend auch in diesem Fach seine schriftliche Prüfung ablegen müsste. „Das Prinzip der Schwerpunktbildung wird durch das neue Leistungskurssystem besonders betont“, erklärt Marcel Gutekunst, „man hat nur noch drei Schwerpunktfächer, aber diese dafür zeitlich intensiver“. Baur kommen diese Neuerungen entgegen. Sie wählt ihre Kurse „vor allem nach Interesse“. Sie könne sich „später einmal vorstellen, in der Verwaltung zu arbeiten, „aber weil das noch nicht sicher ist, möchte ich mich für die Zukunft möglichst breit aufstellen“. Dafür fühlt sie sich am allgemeinbildenden Störck-Gymnasium gut aufgehoben.

Auch der Leistungskurs in Musik wäre für Baur und Eisele interessant. Seit Jahren singen sie gemeinsam in der Mädchenkantorei, Baur nimmt dazu Gesangsunterricht. Angst haben die vier Schüler vor den anstehenden Aufgaben nicht, „aber natürlich haben wir eine gehörige Portion Respekt vor dem, was da kommt“, sind sie sich laut Mitteilung einig.

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