Der Oberschwabencup wird volljährig

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In Herbertingen werden an diesem Wochenende beim Oberschwabencup die besten jugendlichen Reiter um vordere Plätze reiten, darunter Tatjana Löw auf Quandu vom RFV Herbertingen. (Foto: Archiv: Thomas Warnack)
Schwäbische Zeitung

Die dritte und letzte Station des Oberschwabencups für jugendliche Reiter steht an diesem Wochenende, 13./14. April (ab 8 Uhr auf der Reitanlage in Herbertingen) an. Nachdem in den vergangenen Wochen die ersten beiden Turniere der Serie in Tettnang-Krumbach und in Fronhofen ausgetragen wurden, geht es nun in Herbertingen darum, die Sieger zu küren. Außerdem werden in Herbertingen an diesem Wochenende die Kreismeistertitel in den einzelnen Startklassen vergeben.

Im Jahr 2002 startete der Oberschwaben-Cup als Pilotprojekt, inzwischen hat es sich bewährt: In Tettnang-Krumbach startete der Oberschwaben-Cup in diesem Jahr bereits in seine 18. Auflage. Es ist die Gelegenheit für die Jugend des Pferdesportkreises Oberschwaben sich zu messen. Gegründet von drei Pferdesportfreunden, die 2002 ihren Vereinen vorstanden: Josef Heinzelmann (RFV Herbertingen), der ls einziger noch im Amt ist sowie Peter Müller (RFV Fronhofen) und Norbert Weishaupt (Krumbach). Ihr Ansinnen traf auf großes Interesse, der Cup hatte Bestand. Die derzeit amtierenden Vorsitzenden der drei ausrichtenden Vereine - neben Heinzelmann sind das Hubertus von Dewitz (RFV Krumbach) und Markus Amann (RFV Fronhofen) - unterstützen den Cup nach wie vor.

Mannschaftswettbewerb ist neu

Einmal mehr hat sich der gastgebende Verein ein besonderes Programm ausgedacht, um den Jugendlichen zu zeigen: „Wir Reitvereine schätzen euer Engagement und wollen es fördern“, sagt Josef Heinzelmann. „Diese Jugend-Turnierserie dient auch der Talentsichtung und -findung sowie deren Förderung. Denn ohne eine solide Basis gibt es keine Erfolge auf steigendem Niveau.“ Die drei Vereine bereiten nicht nur die Voraussetzungen für den Jugendsport. Vielmehr wollen sie größtmögliche Abwechslung auch bei der Bewertung der gezeigten Leistungen garantieren: Deshalb setzen die Vereine wechselnde Richter ein, sodass die Notenfindung so objektiv wie möglich abläuft.

Der Cup wird in Dressur und Springen vergeben. Außerdem gibt es ein Mannschaftsspringen. Die Dressur umfasst einen Wettbewerb für Reiter der Jahrgänge 2007 und jünger. Die Reiter der Jahrgänge 2003 und jünger bestreiten die E-Dressur. Die A- und L-Dressur ist für Jugendliche der Jahrgänge 2001 und jünger vorgesehen. Die Springreiter werden in die gleichen Jahrgänge eingeteilt. Die Jüngsten absolvieren an allen drei Standorten einen Reiterwettbewerb. Im E-Springen fordern die drei Turniertermine ein Stil-Springen Klasse E. In Klasse A war in Krumbach wie in Fronhofen jeweils ein Stil-Springen Klasse A* gefordert.

Beim Finale in Herbertingen steigen die angepeilten Leistungen auf A** nach Fehler und Zeit. Die Serie der L-Springen forderte in Krumbach und Fronhofen ein Stilspringen Klasse L mit Stechen. In Herbertingen ist ein L-Springen nach Fehler und Zeit ausgeschrieben, das den Sieger in einem möglichen Stechen ermittelt. Und um den Teamgeist zu fördern, dürfen sich die Reiter der Jahrgänge 2001 und jünger in einem Mannschaftswettbewerb messen. Die Reiter mussten in Krumbach und Fronhofen Wettbewerbe über 85 Zentimeter nach Fehler und Zeit absolvieren. Im Finale in Herbertingen geht es erneut über 85-Zentimeter-Hindernisse mit Stechen.

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