Das Ziel des TSV Riedlingen gegen den FC Albstadt ist Zählbares

 Dennis Altergot und der TSV Riedlingen empfangen heute den FC Albstadt. Zwar kommt der FCA wohl nicht mit dem größten Selbstver
Dennis Altergot und der TSV Riedlingen empfangen heute den FC Albstadt. Zwar kommt der FCA wohl nicht mit dem größten Selbstvertrauen, aber mit Wut im Bauch nach den jüngsten Pleiten. (Foto: Thomas Warnack)
Sportredakteur
Marc Dittman

Der TSV Riedlingen steht vor einem schweren Heimsspiel. Am Samstag (Anpfiff: 14.30 Uhr) kommt der FC Albstadt ins Donaustadion. Die Mannschaft von Alexander Eberhart ist aber derzeit auch nicht von Erfolgen verwöhnt, wartet seit Mitte Oktober auf einen Dreier.

Die „Big Five“ der Landesliga

Es herrscht vermutlich ein bisschen Safari-Stimmung rund ums Donaustadion. Denn mit dem FC Albstadt kommt einer der mutmaßlichen „Big Five“ nach Riedlingen. Zu denen gehören in der Landesliga nicht Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn und Kaffernbüffel, sondern eher (vermeintliche) Spitzenteams wie zum Beispiel Weiler, Laupheim, Friedrichshafen, Ravensburg II oder eben der FC Albstadt. Doch nach vier sieglosen Wochen - mit nur einem Punkt - beim 2:2 zu Hause gegen Mengen - ist die Elf des Ex-Pfullendorfers Alexander Eberhart von Platz eins - dort stand die Mannschaft nach dem 2:0-Sieg gegen Nusplingen am 15. Oktober - bis auf Rang acht durchgefallen. Doch wie bei einer richtigen Safari wissen alle: Angeschossene Tiere sind die gefährlichsten.

Und so hofft auch Riedlingens Trainer Markus Keller, dass die Gäste nicht ausgerechnet in Riedlingen wieder zu punkten beginnen. „Die haben seit einem Monat kein Spiel gewonnen, inklusive des Spiels im Verbandspokal gegen Türkspor Neu-Ulm (4:5 i.E., d. Red). Wir wollen nicht schon wieder ein Aufbaugegner sein. Ich habe den Gegner in Ravensburg beobachtet. Das ist eine gute Mannschaft mit hervorragenden Einzelspielern, die aber nicht mit allzu breiter Brust antreten dürften.“

Fünf Punkte mindestens bis zur Winterpause

Markus Kellers Rechnung ist einfach. Drei Spiele sind es noch bis zur Winterpause. „Gegen Albstadt wollen wir nicht verlieren, etwas in Riedlingen behalten. Gegen Ostrach haben wir einen Dreier eingeplant.“ Und auch im letzten Spiel 2022 in Dotternhausen soll Zählbares her. „Obwohl das auf dem Kunstrasen dort nicht einfach wird“, weiß der Coach. „Fünf Punkte gegen diese drei Gegner würde ich unterschreiben.“

Doch erstmal gelten die Gedanken Albstadt. Auch weil er weiß, dass seine Mannschaft - angesichts des Regens der vergangenen Tage - kein einfacher Untergrund erwartet. „Eigentlich sind das ja zwei technisch gute Mannschaften“, sagt Keller, aber angesichts der zu erwartenden Platzverhältnisse dürfe man wohl nicht zu viel erwarten. „Wir haben zweimal ordentlich trainiert, ein bisschen Passspiel, ein Abschlussspiel. Nichts besonderes“, verrät er.

Hannes Schmid ist wieder dabei

Aller Voraussicht nach wird Hannes Schmid gegen Albstadt wieder in der Startelf stehen. „Er hat in Eschach länger gespielt, als wir es vorhatten. Aber mit ihm kam schon wieder sehr viel Qualität in unser Spiel.“ Fehlen werden weiter Gribanov und Retunsky. „Felix Schmid konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht trainieren, Tobias Widmer fehlt.“

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