Chorknaben führen Mozarts Requiem auf

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Die Chorknaben arbeiten beim Jahreskonzert mit Profimusikern zusammen.
Die Chorknaben arbeiten beim Jahreskonzert mit Profimusikern zusammen. (Foto: Ingo Rack)
Schwäbische Zeitung

Die St. Johannes-Chorknaben wagen sich in diesem Jahr mit Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem an eines der bedeutendsten Meisterwerke der Musikgeschichte. Unterstützt werden sie beim Jahreskonzert am Sonntag, den 18. November, in der Stadtkirche St. Johannes in Bad Saulgau vom der historischen Aufführungspraxis verpflichteten Orchester „La Banda“ unter der Leitung von Claudia Schwamm und einem Quartett an hochkarätigen Solisten.

„Wir freuen uns, dass wir mit Beate Hariades (Sopran), Katharina Guglhör (Alt), Berthold Schindler (Tenor) und Thomas Hamberger (Bass) hervorragende Sänger für unser Konzert gewinnen konnten“, sagt Chorleiter Volker Braig, der auch in diesem Jahr die Gesamtleitung innehat. „Gemeinsam mit dem Orchester, mit dem wir in den letzten Jahren eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit pflegten“ sei nun alles angerichtet für einen unvergesslichen Konzertabend.

Schließlich zeichnet sich das Requiem durch eine besondere musikalische wie inhaltliche Tiefe aus. In den letzten Jahren seines Lebens widmete Mozart sich zunehmend geistlichen Themen. Im Jahre 1791 – dem letzten Lebensjahr des Komponisten – entstanden Meisterwerke wie „La clemenza di Tito“, „Die Zauberflöte“, das berühmte „Ave verum“ – und eben das unvollendet gebliebene „Requiem“. Mozart verstarb während der Komposition des „Lacrymosa“, dessen Skizze nach acht Takten abbricht. Da es sich beim Requiem um eine Auftragsarbeit handelte, vervollständigten Joseph Eybler und Franz Xaver Süßmayr auf Wunsch der Witwe Constanze Mozart später das Werk.

Die Haupttonart des Requiems ist d-Moll, eine Tonart, die nicht erst seit Schuberts Streichquartett „Der Tod und das Mädchen“ den Themen Sterblichkeit und Jenseitserwartung zugeordnet werden kann.

Der Vorverkauf für das Jahreskonzert beginnt am 12. November in der Buchhandlung Schwaaz Vere. Karten kosten für das Mittelschiff 20 Euro (ermäßigt zwölf), für das Seitenschiff 14 Euro (ermäßigt sieben).

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