Betrugsversuch mit täuschend echter E-Mail

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Evakuierung vor Bombenräumung

Ein Polizeifahrzeug mit Blaulicht dient am Freitag (16.12.2011) in Cloppenburg als Straßensperre.
Evakuierung vor Bombenräumung Ein Polizeifahrzeug mit Blaulicht dient am Freitag (16.12.2011) in Cloppenburg als Straßensperre. In den Morgenstunden soll eine Fünf-Zentner-Bombe im Stadtgebiet entschärft werden. (Foto: dpa)
Schwäbische Zeitung

Im letzten Moment hat eine Firma in einem Teilort von Bad Saulgau einen Betrugsversuch über eine täuschend echt aussehende E-Mail vereitelt. Ein mittlerer fünfstelliger Betrag konnte vom Bankinstitut im letzten Moment zurück gebucht werden.

Nach Angaben der Polizei erhielt die Buchhaltung einer Firma in einem Teilort von Bad Saulgau eine E-Mail, die augenscheinlich vom Firmenchef stammte. Darin wurde eine Überweisung nach England in Höhe eines mittleren fünfstelligen Euro-Betrags angewiesen.

Da die Angestellte zunächst keinen Verdacht hegte, veranlasste sie die Transaktion und forderte eine entsprechende Rechnung an. Hierbei stellte sich dann heraus, dass es sich offenbar um einen Betrug handelte und die Mail nicht vom Firmenchef stammte, sondern von einem Unbekannten täuschend echt nachgebildet worden war.

In buchstäblich letzter Sekunde gelang es dem zuständigen Geldinstitut, die Überweisung zurück zu buchen, sodass ein finanzieller Schaden abgewendet werden konnte. Das Polizeirevier Bad Saulgau hat ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf diese unter dem Begriff „CEO-Fraud“ bekannte Betrugsmasche hin.

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