Beim Azubi des Jahres stimmen die Noten und die Kompetenzen

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 Leon Buck (rechts) darf als Azubi des Jahres kostenlos ein Jahr lang einen VW up fahren. Dazu gratulieren ihm Ausbildungsleiter
Leon Buck (rechts) darf als Azubi des Jahres kostenlos ein Jahr lang einen VW up fahren. Dazu gratulieren ihm Ausbildungsleiter Patrik Baumgärtner (links), Geschäftsführer Hans-Jörg Reisch sowie Gerhard Ullmann und Tobias Müller von der Fachgruppe Handwerk. (Foto: dirk thannheimer)
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Leon Buck vom Bauunternehmen Georg Reisch ist von Vertretern der Fachgruppe Handwerk des Gewerbevereins Unser Bad Saulgau zum Azubi des Jahres gewählt worden. Zur Belohnung darf der 19-jährige Herbertinger ein Jahr lang einen VW up kostenlos fahren. Nur das Spritgeld muss er selbst bezahlen.

Im Sommer dieses Jahres beendete Leon Buck seine Ausbildung bei der Firma Reisch zum Beton- und Stahlbetonbauer. Mit einem Notendurchschnitt von 1,3. Das sehr gute Abschlusszeugnis war aber nur ein Kriterium, warum sich Buck gegen sieben weitere Bewerber aus der Handwerksbranche durchsetzen konnte. „Es hat alles gepasst. vor allem aber seine handwerkliche Kompetenz“, sagt Tobias Müller, Vorsitzender der Fachgruppe Handwerk, die den Wettbewerb zum vierten Mal in Folge veranstaltete. „Der Wettbewerb soll dazu beitragen, dass junge Leute Lust bekommen, einen handwerklichen Beruf zu erlernen und auszuüben“, so Tobias Müller.

Leon Buck hatte offensichtlich viel Lust auf eine handwerkliche Tätigkeit. „Seine schulischen Leistungen stimmten. Und außerdem wollte er immer wieder gefordert werden“, sagt Patrik Baumgärtner, Ausbildungsleiter bei der Firma Reisch. Die Jury mit Vertretern der Fachgruppe Handwerk erhält von den Firmen und Handwerksbetrieben die Bewerbungsunterlagen und achtet sowohl auf die Noten als auch auf soziale Kompetenzen. Bei Leon Buck stimmte das Gesamtpaket.

Nach der Mittleren Reife an der Realschule in Bad Saulgau absolvierte er verschiedene Praktika – in der Industrie, aber auch bei der Firma Reisch. „Da hat es mir sofort gefallen“, sagt der Azubi des Jahres 2018. Die duale Ausbildung sei interessant gewesen und hätte ihn darin bestärkt, erst einmal bei der Firma Reisch zu bleiben. Die nächsten zwölf Monate kann er nun mit dem gewonnenen Auto zur Arbeit fahren. Sein eigenes Auto, das er erst kürzlich gekauft hatte, bleibt vorübergehend in der Garage stehen.

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