Alexander Klotz heißt der Hoffnungsträger

Lesedauer: 4 Min

 Zusammenhalt ist beim FC Mengen gefragt, um in der Landesliga zu bestehen (v.l.): Maximilian Stumpp, Tobias Nörz, Anton Hartoc
Zusammenhalt ist beim FC Mengen gefragt, um in der Landesliga zu bestehen (v.l.): Maximilian Stumpp, Tobias Nörz, Anton Hartock und Patrick Klotz. (Foto: Thomas Warnack)
Sportredakteur

Der FC Mengen steht nach zwei Niederlagen in Folge und drei Nullrunden in den jüngsten vier Spielen gegen den TSV Berg vor einer Herkulesaufgabe. Die Reise führt die Mannschaft um Trainer Miroslav Topalusic an diesem Samstag (15.30 Uhr) zum Topfavoriten der Liga.

Du hast keine Chance, nutze sie, könnte man das Motto für das Spiel am Samstagnachmittag in wenige Worte zusammenfassen. Denn kaum einer traut den Schwarz-Gelben nach den beiden Niederlagen und den eher dürftigen Leistungen in Oberzell und zu Hause gegen den FV Altheim viel zu - auch weil es eben gegen diesen Gegner geht. „Wenn bei uns einige Stammspieler fehlen, wird es für uns halt extrem schwer, etwas zu holen“, beschreibt Miroslav Topalusic die Situation der vergangenen Wochen.

Da freut es den Coach, dass sich die personelle Situation wieder einigermaßen zu entspannen scheint. Zwar ist Torhüter Andreas Knoll nach seiner Roten Karte in Oberzell ein weiteres Spiel gesperrt - er steht erst kommende Woche gegen Weiler wieder zur Verfügung - aber ansonsten gibt Topalusic gleich in mehreren Fällen - bedingt - Entwarnung. „Zum Glück steht uns Alex Klotz nach seiner Rotsperre wieder zur Verfügung. Patrick Baumgärtner trainiert wieder mit, ob es aber fürs Spiel gegen Berg reicht, wissen wir nicht. Und auch Uwe Willbold trainiert wieder, aber ein Einsatz kommt zu früh. Sein Ziel ist das Spiel gegen Weiler.“

Auch Miroslav Topalusic anerkennt in der Rückschau, dass der Sieg des FV Altheim am vergangenen Freitag verdient war. „In so einem wichtigen Spiel müssen wir einfach besser dagegenhalten“, sagt der Trainer und spielt vor allem auf die beiden Situationen vor den Gegentoren an, in denen der FC Mengen wichtige Zweikämpfe ziemlich sang- und klanglos verloren hatte. Und auch die Phase in der Altheim mehrere gute Chancen hatte, wurmt ihn noch. Natürlich sei es durchaus drin gewesen, noch höher zu verlieren, räumt er ein. Aber: „Die Mannschaft weiß, was sie falsch gemacht hat.“

Ziel: Sich gut verkaufen

Und so ist das Spiel gegen den haushohen Favoriten TSV Berg Segen und Fluch zugleich. Denn der FC Mengen kann gegen den TSV Berg mit einer ordentlichen Leistung nur gewinnen, andererseits hat Berg in dieser Runde schon einige Gegner abgeschossen. „Berg ist für mich die Mannschaft mit den besten Einzelspielern und der Favorit“, glaubt Topalusic. „Klar: Wir wollen uns besser verkaufen als die TSG Balingen II (0:8 gegen Berg, d. Red.) gegen den TSV Berg“, verspricht er.

Bergs Trainer Oliver Ofentausek warnt derweil davor, den FC Mengen zu unterschätzen. Aus Ofentauseks Mannschaft werden ausfallen: Vlad Munteanu, Benjamin Kaufmann, Dominik Damjanovic und Raphael Schmid. Dazu sind Jonas Schuler und Pierre Hodapp angeschlagen, auch die Rückkehr von Sabrin Sburlea steht noch nicht fest.

Mehr zum Thema
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen